Vor dem Haus der Senioren an der Karwendelstraße soll eine Querungshilfe entstehen.

Lenggries Bauausschuss

Eine Insel am Haus der Senioren

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In der Karwendelstraße in Lenggries soll eine Insel gebaut werden. Davon könnten die Bewohner des Hauses der Senioren ebenso profitieren wie Schulkinder.

Lenggries– Das Thema kam immer mal wieder auf, jetzt wird es von der Gemeinde Lenggries aufgegriffen. Der Bauausschuss beschloss in seiner jüngsten Sitzung eine Querungshilfe in der Karwendelstraße auf Höhe vom Haus der Senioren. Die Verwaltung wurde beauftragt, Angebote für die Planung einzuholen.

„Es gab immer wieder Anfragen, die aber auf die Errichtung eines Zebrastreifens oder einer Ampel abzielten“, schilderte Bauamtsmitarbeiter Ralf Kirchgatterer die Vorgeschichte. Zebrastreifen würden aber eigentlich nicht mehr genehmigt, „weil sie eine trügerische Sicherheit vermitteln“. Auch eine Ampel hielt die Verwaltung nicht für die richtige Lösung. „Uns erscheint an dieser Stelle nur eine Insel passend“, so Kirchgatterer. Vergleichbare Fahrbahnteiler gebe es an der Schützen- und der Wackersberger Straße. Vorteile dieser Lösung: Der sichere Übergang ist möglich, und durch die Insel entsteht eine optische Einengung der Fahrbahn, die Autofahrer etwas herunterbremsen könnte. „Das trägt bestimmt ein bisschen zur Verkehrsberuhigung bei“, sagte Zweiter Bürgermeister Franz Schöttl (CSU), der die Sitzung leitete.

Um die Insel anlegen zu können, würde die westliche Fahrbahnseite samt Gehsteig ein Stück verlegt. Das ist kein Problem, da der Gemeinde dort Flächen gehören. Die Insel selbst soll so breit werden, „dass auch Leute, die einen Rollstuhl schieben, dort sicher stehen können“, so Kirchgatterer.

Damit auch Senioren, die mit Rollator unterwegs sind, gut auf die andere Seite kommen, werde zudem der Bordstein abgesenkt. „Momentan gehen die Leute da schräg über die Straße“, da erst auf Höhe vom „Wieserwirt“ die nächste Absenkung sei, sagte der Bau-Experte.

„Ist das denn im Winter praktikabel?“, fragte Hans Proisl (FW) mit Blick aufs Schneeräumen. „Die Straße ist ja dann eher nicht mehr so breit.?“ Kirchgatterer beruhigte ihn: „Wir verschwenken die Fahrbahn nur, an der Breite ändert sich nichts.“ Markus Landthaler (FW) fand den Fahrbahnteiler generell gut. „Gerade in der Früh sind an der Stelle auch narrisch viele Schulkinder unterwegs.“ Denen helfe die Insel ebenfalls.

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