Die Feuerwehr befreite das Pferd aus dem Weiderost.
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Die Feuerwehr befreite das Pferd aus dem Weiderost.

Einsatz im Lenggrieser Ortsteil Hohenreuth

Feuerwehr muss Pferd aus Weidegitter befreien

  • Veronika Ahn-Tauchnitz
    VonVeronika Ahn-Tauchnitz
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In einem Weiderost im Lenggrieser Ortsteil Hohenreuth blieb am Donnerstagnachmittag ein Pferd stecken. Die Feuerwehr musste ausrücken, um das Tier zu befreien.

Lenggries/Winkl - Die Alarmierung erfolgte am Donnerstag um 15.35 Uhr mit dem Stichwort „Großtierrettung“, Verständigt wurde zuerst die Feuerwehr Winkl. Der Unfall hatte sich im Ortsbereich Hohenreuth in der Nähe des Parkplatzes Röhrlmoos ereignet. Ein Pferd war beim Überqueren eines Weiderost steckengeblieben.

Tierarzt muss Pferd betäuben

Bereits auf der Anfahrt wurde vom Einsatzleiter der Winkler Feuerwehr entschieden, auch die Feuerwehr Lenggries mit zu alarmieren. Mit vor Ort war zudem Kreisbrandmeister Anton Leeb. „Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte steckte das Pferd mit dem Hinterfuß im Weidegitter fest“, berichtet Stefan Kießkalt, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion. Zur Beruhigung des Tieres wurde umgehend ein Tierarzt von den Einsatzkräften angefordert.

Feuerwehr befreit Pferd mit dem Rettungsspreizer

Der Veterinärmediziner betäubte das Tier. Direkt im Anschluss machten sich die Einsatzkräfte an die Arbeit. Mit einem Rettungsspreizer konnte das Gitter soweit geöffnet werden, dass das Pferd befreit werden konnte.

„Nach einer kurzen Untersuchung vor Ort, konnte es auf den eigenen Hufen in einen Pferdetransportanhänger laufen“, so Kießkalt. Das Tier wurde nach ersten Einschätzungen glücklicherweise nur leicht verletzt.

Einen tierischen Einsatz gab es vor wenigen Tagen auch im Landkreis Weilheim-Schongau. Dort war eine Kuh ausgebüxt, die die Feuerwehr schließlich von einem Garagendach holen musste: Kuh auf Abwegen: Nach Tour durchs Dorf bricht sie durch ein Garagendach

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