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Gaudi beim Tauziehen: Am Sonntagnachmittag wurde im Lenggrieser Festzelt wieder kräftig angezogen.

Lenggrieser Festwoche

4500 halbe Hendl und 250 Hektoliter Bier

Lenggries – Zwölf Tage lang beherrschten Jubel, Trubel und Bierzelt-Stimmung den Lenggrieser Festplatz. Die Bilanz der Festwirte: absolut zufriedenstellend.

„Im Prinzip ist es gut gelaufen. Die Besucher waren heuer ausgesprochen nett und wir haben auch sehr viel positive Resonanz erhalten“, sagt Peter Gascha, der gemeinsam mit seinem Bruder Michael als Festwirt der Lenggrieser Festwoche agiert. Ein wenig blieb die Gästezahl hinter den Vorjahren zurück. „Das hat der eher mäßige Besuch des Biergartens ausgemacht. Dafür war es an den Abenden einfach nicht warm genug“, hatte der Festwirt auch da eine Erklärung parat.

Die Highlights waren natürlich das bereits Wochen vorher ausverkaufte Konzert der Münchner Kult-Band „Spider Murphy Gang“ und das Jubiläums-Wochenende der Blaskapelle Lenggries. „Da haben wir uns richtig gefreut, dass diese Festivität von den Lenggriesern so gut angenommen worden ist“, sagte Gascha.

So richtig voll war es zudem am letzten Samstag, als die Show- und Partyband „Manyana“ kräftig aufspielte, aber auch der Besuch im Festzelt zur Band „Tropical Rain“ war erneut überaus gut. Angetan zeigte sich Gascha davon, dass die Einladung zum Tag der Betriebe von vielen Lenggrieser Handwerkern und Unternehmen so gut angenommen worden ist. „Da sind ebenfalls sehr viele und echt nette Leute gekommen. Das hat richtig gepasst.“

Bei der großen Menge an Besuchern sind entsprechend viele Hektoliter Bier durch die Zapfhähne geflossen, und die Anzahl der Grillhendl, die in die hungrigen Mägen gewandert sind, konnte sich sehen lassen. „Rund 4500 halbe Hendl haben wir in der Festwoche verkauft“, freute sich der Teilzeit-Wirt. Bei den Getränken – Bier, Weißbier, Radler und „Bleifrei“ – sei man auf etwa 250 Hektoliter gekommen. „Ohne große Ausreißer nach unten oder nach oben liegen wir damit ziemlich genau im Durchschnitt der letzten Jahre“, bestätigte Gascha.

Die Fahrgeschäfte waren vor allem am Kindernachmittag sehr gut belegt. Aber auch insgesamt waren die Aussteller mit dem diesjährigen Geschäft nicht unzufrieden. Egal ob bei den Süßigkeiten, den frisch gefertigten Pommes Frittes, dem Glückshafen oder der Schießbude sind alle auf ihre Kosten gekommen. „Im Großen und Ganzen hat das gepasst. Jedenfalls hat bei uns kein einziger gejammert“, freute sich der Festwirt.

Damit dürfte es auch keinen Hinderungsgrund geben, dass auch im nächsten Jahr wieder zur traditionellen Lenggrieser Festwoche eingeladen wird.

Ewald Scheitterer

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