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Das Kreispflegeheim in Lenggries.

Lenggrieser Kreispflegeheim ist im Mai Thema im Kreistag

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Bad Tölz/Lenggries – Wann eigentlich über das Lenggrieser Kreispflegeheim diskutiert werde, wollte Sabine Lorenz (CSU) in der Sitzung des Kreisausschusses für soziale und kulturelle Angelegenheiten wissen. Eine berechtigte Frage, schließlich ist das Thema über der ganzen Asyldebatte irgendwie in den Hintergrund geraten.

Wie berichtet ist das Kreispflegeheim in Lenggries sanierungsbedürftig. Tatsächlich plädiert die CSU-Fraktion im Kreistag sogar für einen kompletten Neubau. Die Gemeinde Lenggries drängt zudem darauf, dass das Heim in der Trägerschaft des Landkreises bleibt und dieser auch baut. Landrat Josef Niedermaier dagegen könnte sich auch einen privaten Träger beziehungsweise Investor vorstellen.

Welches Modell das beste ist – darüber sollte eigentlich ein Gutachten des Büros Schwan & Partner Aufschluss geben, das im Herbst im Infrastrukturausschuss behandelt wurde. Das kommt zu dem Ergebnis, dass Landkreis und Gemeinde am besten eine eigene Betriebsgesellschaft gründen, die dann das Heim betreibt. Die Tarifbindung für das Personal sollte möglichst aufgehoben werden – sofern das rechtlich möglich ist. Das Gutachten ließ allerdings viele Fragen offen, widersprach sich sogar. An einer anderen Stelle wird nämlich nicht das kommunale Modell präferiert, sondern eine Investorenlösung empfohlen.

Daher gab der Landkreis eine weitere Expertise bei einem anderen Büro in Auftrag. Dieses sollte drei Alternativen näher beleuchten: 1. Der Landkreis baut und betreibt das Pflegeheim. 2. Eine landkreiseigene Gesellschaft übernimmt Investition und Betrieb. 3. Beides erledigt ein privater Investor – ohne kommunale Beteiligung.

Dieses Papier liegt vor, allerdings war die Verwaltung mit dem Thema Asyl in den vergangenen Monaten so eingespannt, dass man sich mit dem Inhalt nicht auseinandersetzen konnte. „Aber wir arbeiten das jetzt ab“, versprach Landrat Josef Niedermaier auf die Nachfrage von Lorenz. Ihm schwebt auch nach wie vor die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft vor – bestehend aus Vertretern des Lenggrieser Gemeinderats und der Verwaltung sowie Vertretern des Landkreises. Für Verhandlungen, so Niedermaier, sei es aber notwendig, dass Lenggries nicht länger „komplette Ausschlusskriterien“ formuliert. Hier könnte es beispielsweise um die Frage gehen, ob die Kommune den Grund für den Neubau nur zur Verfügung stellt, wenn der Kreis das Heim baut und betreibt.

Vorgesehen ist, dass sich Sozial- und Kreisausschuss in einer gemeinsamen Sitzung Anfang Mai mit der Thematik befassen. Der Kreistag ist dann am 11. Mai gefragt.  

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