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Wegen der Arbeiten am Sylvenstein-Staudamm ist der Radweg seit Sommer 2019 gesperrt. 

Arbeiten am Staudamm 

Sylvenstein: Radweg ab Mai wieder offen

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Die Arbeiten am Sylvenstein-Staudamm verlaufen bisher nach Plan. Schon bald kann man den Radweg daher wieder nutzen. 

Lenggries – Ganz nach Plan verlaufen die derzeitigen Arbeiten am Sylvenstein-Staudamm. Das sagt Tobias Lang vom Wasserwirtschaftsamt Weilheim auf Anfrage. Wie berichtet wurde in diesem Winter der vierte Revisionsverschluss erneuert. Da die Baustelle nur über den Radweg erreichbar ist, wurde dieser im vergangenen Sommer gesperrt.

Im Winter, so Lang, sei der Radweg ohnehin aus Sicherheitsgründen stets gesperrt. „In dem Radtunnel tropft es, es hängen Eiszapfen von der Decke.“ Der Radweg muss nach dem Winter zunächst sommertauglich gemacht werden. „Damit haben aber wir nichts zu tun“, so Lang, der auf Landratsamt und Gemeinde verweist. Ende April, Anfang Mai ist normalerweise das Befahren des Radwegs wieder möglich. Bis dahin werden höchstwahrscheinlich auch die Arbeiten abgeschlossen sein. „Es könnte nur sein, dass wir den Weg noch für zwei Wochen sperren müssen.“

Testläufe des Stahlwasserbaus für April geplant 

Derweil arbeiten die Firmen mit Hochdruck daran, alles einzubauen und zu betonieren. Im April sind Testläufe des Stahlwasserbaus geplant.

Der schneearme Winter hatte laut Lang keinen Einfluss auf die Arbeiten. Wichtig sei, dass diese in hochwasserarmen Zeiten durchgeführt werden. Etwas zu schaffen machte da das Hochwasser vor vier Wochen. Aber im Großen und Ganzen hatte das Wetter keinen Einfluss.

Arbeiten dauern wahrscheinlich noch bis Mai 

Am Staudamm selbst wird es in diesem Jahr eher ruhig. „Im Innenleben stehen Betonsanierungen an“, so Lang. Wenn der Radweg wieder geöffnet ist, heißt das noch nicht, dass der Stahlwasserbau beendet ist. „Bis wirklich alles fertig ist, wird es wohl Mitte des Jahres sein.“ Technisch betriebsbereit aber sei der Bau wahrscheinlich Anfang Mai.

Am Sylvensteindamm wird es etwas ruhiger. „Aber dann sind eben andere Gewässer dran“, so Lang. „Die Arbeit geht nicht aus.“  

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