Rege besucht war der Lenggrieser Sommermarkt, der mit einem verkaufsoffenen Sonntag verknüpft war.
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Rege besucht war der Lenggrieser Sommermarkt, der mit einem verkaufsoffenen Sonntag verknüpft war.

Lenggrieser Sommermarkt zieht zahlreiche Besucher an

Markt und offene Läden in Lenggries: Endlich wieder ungezwungen bummeln

  • VonEwald Scheitterer
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Es war fast wie vor der Pandemie: Der Lenggrieser Sommermarkt lockte am Sonntag zahlreiche Menschen an, die durch die Stände bummelten. Auch die Geschäfte hatten am Nachmittag geöffnet.

Lenggries – „Die Lenggrieser können stolz auf sich sein, dass sie sich trauen.“ Dieses Lob äußerte am Sonntag der fahrende Händler Andreas Mendeb, einer der Aussteller beim Sommermarkt im Brauneck-Dorf. Alles andere wurde nämlich abgesagt.“ In Lenggries hingegen war vornehmlich die Marktstraße, in der die meisten Stände aufgebaut waren, den ganzen Tag über mit Besuchern gut gefüllt.

Bereitschaft, am verkaufsoffenen Sonntag mitzumachen, war groß

Wie auch für viele andere Händler war es auch für den Penzberger Mendeb mit seinem Stand für Handy-Zubehör wie Hüllen oder Fahrzeug-Halterungen erst der erste oder zweite Markt, den er im Corona-Jahr 2021 bislang beschicken konnte. Ab 13 Uhr hatte zudem eine ganze Reihe an Lenggrieser Geschäften geöffnet, die ebenfalls regen Andrang verzeichnen konnten.

„Das war insgesamt ganz schön trubelig“, freute sich auch Martina Müller, die Vorsitzende der Lenggrieser Werbegemeinschaft, und betonte: „Nach der langen Zeit des Lockdowns war die Bereitschaft der Kollegen, am Sonntag ihren Laden aufzusperren, besonders groß.“

Auch das durchwachsene Wetter mit immer wiederkehrenden leichten Schauern hielt sie für ideal: „Nicht so schlecht, dass man unbedingt zu Hause bleiben müsste, aber auch nicht so heiß, dass es alle an die Isar oder an die Badeseen zieht.“

Für viele Standlbetreiber ist es erst der zweite Markt in diesem Jahr

Auch wenn die Stände Corona-bedingt in etwas kleinerer Anzahl und mit größerem Abstand aufgebaut worden waren als bei früheren Lenggrieser Marktsonntagen üblich, genossen es die zahlreichen Besucher sichtlich, wieder einmal ungezwungen durch die Straßen bummeln zu können. Das angebotene Waren-Sortiment ließ kaum Wünsche offen. Neben mehreren Imbissbuden – von der Bratwurst bis zum Backfisch – gab es Stände mit Bekleidung, Lederwaren, Sonnenbrillen, Pflegemitteln, Pfannen oder Heilsalben. Und auch der Messerschleifer sowie der Gemüseschneider, marktschreierisch offeriert, fehlten nicht.

Gerade auf die kleinen und kleinsten Besucher wirkte der Stand von Gabriele Kraft wie ein Magnet. Die gasgefüllten Luftballons in Form von Tierfiguren waren der Renner. „Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass bei dem Wetter so viele Leute kommen würden. Die Luftballons gehen weg wie warme Semmeln“, freute sich die Gilchingerin, die auch gebrannte Mandeln und ein Haribo-Sortiment anbot. Auch für Kraft war es erst der zweite Markt in diesem Corona-Jahr.

„Es ist einfach schön, nach der langen Zeit wieder unter Leute zu kommen“

„Seit Weihnachten ist das der erste Markt, den wir besuchen“, erklärte auch der Penzberger Dennis Schenker. Seine kunsthandwerklichen Deko-Artikel, allesamt aus Hufeisen gefertigt, stießen bei den Lenggriesern auf reges Interesse: „Es ist einfach schön, nach der langen Zeit wieder unter Leute zu kommen“, sagte er. „Und man sieht genau, dass das auch den Besuchern hier viel Spaß macht.“

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