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Lenggrieser Projekt

Mittagsbetreuung: „Ziel ist ein nahtloser Übergang“

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Nach den Weihnachtsferien beginnt heute wieder die Schule. Doch wie geht es mit der Mittagsbetreuung der Lenggrieser Grundschüler weiter?

Lenggries–  Wie berichtet hatte der Förderverein der Schulen im Isarwinkel nach einigen Querelen angekündigt, seine Arbeit zum 1. Januar in diesem Bereich einzustellen. Doch die Eltern müssten sich nicht sorgen, sagt Bürgermeister Werner Weindl: Es gibt eine Lösung.

Wie berichtet war es im Verein zu einem finanziellen Engpass gekommen, nachdem die bisherige Zweite Vorsitzende als hauptamtliche Geschäftsführerin eingestellt worden war. Diesen Schritt hatte die Vereinsführung vorher allerdings weder mit den Mitgliedern noch mit der Gemeinde abgesprochen. Letztere sollte dann aber für das Defizit aufkommen. Als die Gemeinde weitere Auskünfte zu den Finanzen des Vereins haben wollte, war es zum Bruch gekommen. Die Geschäftsführerin kündigte wieder, der Verein sah sich ob des großen bürokratischen Aufwands für die Mittagsbetreuung nicht mehr in der Lage, das Angebot aufrechtzuerhalten. Allerdings endete das Engagement anders als zunächst angekündigt nun doch nicht am 1. Januar. „Der Verein macht bis 31. Januar weiter. Dann aber ist Schluss“, sagt Weindl.

Das Ende der Mittagsbetreuung bedeutet das allerdings nicht. „Wir haben Gespräche mit potenziellen Betreibern geführt“, erklärt der Bürgermeister und nennt als Beispiele die Arbeiterwohfahrt und das Bayerische Rote Kreuz. Alle seien in der Lage, die Organisation rasch zu übernehmen und das Angebot nahtlos weiterzuführen. „Natürlich sind noch Details zu klären. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen“, so der Rathauschef.

Auch mit den Mitarbeitern in der Mittagsbetreuung hat die Gemeinde bereits Gespräche geführt. „Auch sie wären bereit, unter einem neuen Träger weiterzumachen.“ Konkret klären könne man das aber ebenfalls erst, wenn der neue Träger feststehe.

Noch vor Weihnachten habe man sich zudem mit den Eltern der betreuten Kinder zusammengesetzt, berichtet Weindl. Ihm war es wichtig, die Sache noch einmal aus Sicht der Gemeinde zu schildern. „Es war ein sehr gutes Gespräch, sehr sachlich. Die Eltern hatten Verständnis für unsere Nachfragen beim Verein.“ Für sie sei es vor allem wichtig gewesen, dass sich die Gemeinde um einen neuen Träger bemüht. Weindl: „Unser Ziel ist es, dass es einen nahtlosen Übergang gibt.“

Rubriklistenbild: © dpa

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