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Abschluss geschafft : Die Absolventen der Mittelschule Lenggries, darunter die Jahrgangsbesten Florian Bechtel er (1,2), Regina Gerg (1,5), Magdalena Müller (1,5), Florian Gerlich (1,5), Martin Stöckl (1,5) und Laura Hoffmann (1,5). Die weiteren Namen wurden auf Wunsch der Schule nicht übermittelt.

Entlassfeier

Mittelschule Lenggries: „Die Chemie hat gestimmt“

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Emotionen pur waren bei der Abschlussfeier der Mittelschule Lenggries geboten. Die Freude überwog freilich. Aber auch etwas Wehmut schwang mit.

Lenggries– Vor allem Klassenlehrerin Marianne Fuchs hatte mit den Tränen zu kämpfen,als sie ihre „erste“ Quali-Klasse verabschiedete. Im gleichen Atemzug berichtete sie aber, dass viel gelacht worden sei.

So erzählten sowohl Fuchs als auch einige ihrer Schüler aus der 9a Anekdoten: So sei Madame Tussaud einmal als Staatschefin von Frankreich angegeben worden, ein Schüler habe gemutmaßt, dass Know-How ein Ort in China sei, und einmal kam die Sprache im Unterricht auf „LSD-Lampen“.

Trotz allem Spaß sei aber auch das Lernen nicht zu kurz gekommen – anschaulich machte das die 9b in einem Sketch über eine für sie „typische Unterrichtsstunde“. In Powerpoint-Präsentationen wurden viele Fotos der Schüler von der fünften bis zur neunten Klasse gezeigt: Ausflüge, Projekttage und Klassenfahrten hatten sie miteinander erlebt. Das schweißte sie zusammen.

„Man sieht: Die Chemie hat gepasst“, sagte Rektor Bernd Kraft nach den Darbietungen und Reden der Schüler. Der Quali sei kein Selbstläufer. 75 Prozent der Schüler hätten ihn gemacht. „Es ist wichtig, hinterher sagen zu können: Ich habe mein Bestes gegeben.“ In diesem Jahr gebe es gleich fünf Schüler, die eine Note von 1,5 oder besser erzielt hätten. „Keine andere Schule hat so viele Einserabsolventen ins Landratsamt zur Ehrung schicken dürfen.“ (" Seite 5)

Im Zeugnis würden viele Leistungen gewürdigt. „Aber zu Herz und Charakter steht da nichts drin.“ Dabei sei gerade das ein wichtiger Teil des Lebens. „Ihr habt gezeigt, dass Hilfsbereitschaft und Fleiß bei Euch im Vordergrund stehen. Wenn Ihr das weiter beherzigt, dann werdet Ihr auch im Berufsleben erfolgreich sein.“ Bürgermeister Werner Weindl machte den Schulabgängern ebenfalls Mut. „Ihr seid begehrte Kräfte bei den einheimischen Unternehmen – die Fachkräfte der Zukunft.“ Das sei eine Riesenchance. „Es ist nicht selbstverständlich, dass man einen Arbeitsplatz hat, macht Euch das bewusst.“ In anderen Ländern Europas, wie etwa Italien, sei die Jugendarbeitslosigkeit bei über 30 Prozent. „Seid fleißig, engagiert und bildet euch fort. Dann braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen.“

Gleichzeitig schickte er eine Bitte hinaus an die gut 40 Absolventen der Mittelschule. „Engagiert Euch ehrenamtlich in Euren Gemeinden, egal in welchem Bereich.“ In den Vorstandsämtern von Vereinen, bei Feuerwehr und in der Politik würden stets frische Kräfte benötigt. „Wir brauchen Euch, damit unsere Gemeinschaft so bleibt, wie sie ist.“ 

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