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Nach langer Suche hat Paul Klima für seinen Falkenhof in Unterleiten einen neuen Standort gefunden.  

Wegzug aus Lenggries

Neue Heimat für Falkenhof: Steinadler & Co.ziehen auf den Staubachhof

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Die Gemeinde Dietramszell bekommt einen neuen Bewohner, der eine Größe im Filmgeschäft ist: Steinadler „Sky“ zieht auf den Staubachhof in Unterleiten – zusammen mit Schnee-Eule Hedwig, Steppenadler Eddy und anderen Kollegen.

Lenggries/Dietramszell –  Der Lenggrieser Falkner Paul Klima hat in der ehemaligen Gaststätte einen neuen Standort für seinen Falkenhof gefunden.

Paul Klima ist europaweit als Filmtier-Trainer gefragt. Seine Greifvögel tragen Kameras und liefern beeindruckende Aufnahmen aus einer echten „Adlerperspektive“. Auch vor der Kamera treten die Vögel auf. Der Falkner und seine Tiere wirkten an der ZDF-Doku „Deutschland von oben“ und am Kinofilm „Wie Brüder im Wind“ mit.

Bislang ist der Falkenhof am Fuße des Braunecks ansässig. Dort lief der Pachtvertrag aus. Die Suche nach einer neuen Bleibe dauerte etwa drei Jahre. Schon recht konkret war 2016 Klimas Plan, in den Tölzer Ortsteil Roßwies umzusiedeln. Das untersagte das Landratsamt aus baurechtlichen Gründen (wir berichteten).

In Unterleiten habe er nun einen idealen Standort gefunden, schwärmt Klima. „Die nötige Infrastruktur ist vorhanden, die Lage am Isar-Hochufer traumhaft, und es ist etwas abgelegen, sodass wir in Ruhe unser Filmtiertraining durchführen können.“ Der Staubachhof war laut Klima seit den 1970er-Jahren ein Gasthof, zuletzt aber seit einigen Jahren geschlossen. Klima will sich hier gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und Geschäftspartnerin Bibiana Mayser auf die Filmtierschule konzentrieren sowie Falkner-Seminare und „Erlebnistage“ anbieten. Regelmäßige öffentliche Flugvorführungen wie früher am Brauneck werde es hingegen nicht mehr geben.

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Aktuell stellt Klima in Unterleiten eine große Volière auf. „Sie wird in etwa drei Wochen fertig sein, dann beginnt der Umzug der Tiere.“ Im Zuge dessen will der Falkner noch eine zweite Volière vom Brauneck nach Unterleiten verlegen. Er besitzt derzeit acht Greifvögel, will seinen Bestand aber schrittweise wieder auf 12 bis 15 erhöhen.

Das bestehende Gebäude will der 46-Jährige renovieren und dort Platz für einen Seminarraum sowie Übernachtungszimmer und Gastronomie schaffen. Letzterer Plan ist laut Klima aber noch „Zukunftsmusik“, und: „Aus dem Vogeljakob wird jetzt kein Wirt“, sagt er. Die Gaststätte wolle er nur für kleinere bis mittlere Events öffnen, etwa Betriebsausflüge oder Feiern sowie zur Bewirtung seiner Seminarteilnehmer.

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Übrigens: Die einzige, die nicht mit nach Unterleiten kommt, ist Uhu „Susi“. Die Naturschutzbehörde sah die Gefahr, dass wilde Uhus, die in der Nähe brüten, zur Brunftzeit „Susi“ besuchen – und beim Überqueren der Staatsstraße in Lebensgefahr geraten. Doch Klima versichert: „Für Susi haben wir einen wunderbaren Platz in der Greifvogel-Auffangstation in Sauerlach gefunden.“

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