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Ein Lenggrieser Traditionshotel: Der neue Inhaber Nikolaus Wasensteiner bringt die „Alpenrose“ auf Vordermann und will auch die Gastronomie wieder beleben.  

Tourismus

Neue Zukunft fürs Lenggrieser Hotel Alpenrose

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Gute Nachrichten für Feriengäste in Lenggries: Das Hotel Alpenrose hat einen neuen Inhaber. Nikolaus Wasensteiner wird das Traditionshaus weiterführen. Dem 25-Jährigen ist der Umgang mit Feriengästen vertraut.

Lenggries– Vor gut zwei Jahren sah die Situation noch ganz anders aus, weil ein Immobilien-Interessent den Umbau in Wohnungen plante. Der Gemeinderat lehnte das Vorhaben jedoch ab, weil man sich eine touristische Nutzung wünschte (wir berichteten). Doch nun geht’s mit der Unterbringung von Gästen definitiv weiter. Nikolaus Wasensteiner (25) ist seit 1. Januar Besitzer der Immobilie. Der junge Mann stammt vom Lamprechthof in Hohenwiesen, im Isarwinkel ein bekannter Anbieter von „Urlaub auf dem Bauernhof“. „Ich bin von klein auf mit Feriengästen aufgewachsen“, sagt Wasensteiner über seine Motivation, die „Alpenrose“ zu übernehmen. „Mir macht das Spaß, und ich kann gut mit Leuten umgehen.“ Außerdem möchte er selbst „gerne am Ort arbeiten, am liebsten im eigenen Familienbetrieb. In Lenggries bin ich halt daheim.“

Der 25-Jährige macht gerade noch seine Ausbildung zum Bautechniker und zum Zimmerermeister fertig, im Juli endet die Schule in München. Diesen Beruf möchte Wasensteiner später neben dem Hotel so gut es geht „noch ein bisserl“ ausüben.

Das Hotel Alpenrose hat 18 Zimmer mit insgesamt 34 Betten, einige Zimmer sind also Mehrbettzimmer für Familien. Im Januar ist Wasensteiner in den laufenden Betrieb eingestiegen. „In den Faschingsferien war’s ganz gut mit der Auslastung.“

Trotzdem will Wasensteiner „noch nichts an die große Glocke hängen“, denn derzeit wird für die „Alpenrose“ noch einiges neu hergerichtet, zum Beispiel der neue Internetauftritt. „Ich denke, in etwa einem Monat gehen wir online.“ Auch in Sachen Brandschutz wird noch an einigen Stellen nachgebessert.

Aktuell nicht in der Planung sind jedoch ein Anbau für Ferienwohnungen und eine Tiefgarage. Beides hatte der Lenggrieser Bauausschuss im vergangenen Sommer als Vorbescheidsantrag gebilligt. „Wir wollten damals mal sehen, was die Gemeinde zu diesen Überlegungen sagt“, erklärt Wasensteiner. Viel wichtiger ist ihm derzeit, das Gebäude von außen „aufzuhübschen“.

Mittelfristig soll es auch mit der Gastronomie weitergehen. „Es ist nicht so leicht, einen Pächter zu finden“, sagt Wasensteiner. Er weiß, dass auch hier Modernisierungsbedarf besteht. „Aber Schritt für Schritt werden wir das anpacken.“

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