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Neuer Weg zum Kasernen-Sportplatz

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Ein nach wie vor brennendes Thema für den Turnverein Lenggries (TVL) sind die Sportanlagen in und an der ehemaligen Prinz-Heinrich-Kaserne. Hier gibt’s allerdings einige Fortschritte, wie Franz Schöttl als Zweiter Bürgermeister jetzt in der TVL-Hauptversammlung berichtete: „Mit dem Wegebau zu den Sportanlagen wird in Kürze angefangen.“

Lenggries –Ein nach wie vor brennendes Thema für den Turnverein Lenggries (TVL) sind die Sportanlagen in und an der ehemaligen Prinz-Heinrich-Kaserne. Hier gibt’s allerdings einige Fortschritte, wie Franz Schöttl als Zweiter Bürgermeister jetzt in der TVL-Hauptversammlung berichtete: „Mit dem Wegebau zu den Sportanlagen wird in Kürze angefangen.“

Nach den jahrelangen Querelen um die Zufahrt wird jetzt der Verein selbst einen neuen, befahrbaren Weg zum Sportgelände innerhalb der nordseitigen Kasernenmauer, also auf Gemeindegrund, bauen. „Da wird die Mauer neben dem Haupttor aufgeschnitten und dann ein neuer Weg zu den Sportanlagen gebaut“, erklärte TVL-Vorsitzender Siegi Brandhofer. Das sei besonders wichtig, „damit vor allem die Beach-Volleyball-Plätze umgebaut werden können.“ Auch für die Erweiterung von zwei auf dann vier Beach-Plätze liege die Bau-Genehmigung bereits vor. „Da werden wir bereits in diesen Tagen mit den ersten Arbeiten anfangen“, erklärte Josy Meyer, die Abteilungsleiterin der Volleyballer.

Den Dank der Gemeinde entbot Schöttl vor allem den zahlreichen Trainern und Betreuern im Nachwuchsbereich für ihre geleistete Arbeit: „Mit insgesamt über 600 Kindern und Jugendlichen erbringen sie ehrenamtlich einen immensen persönlichen Zeitaufwand und zeigen ein großes Engagement. Herzlichen Dank dafür.“

In einem Nebensatz ließ der zweite Bürgermeister dann noch durchklingen, dass bei der Verwertung des restlichen von der Gemeinde gekauften Kasernenareals, „wir vielleicht auch in kleineren Einheiten denken müssen.“ Denn das Warten auf einen Großinvestor sei bislang vergeblich gewesen: „Da werden wir eventuell andere Wege gehen müssen.“

Von einem „insgesamt gelungenen und sportlich erfolgreichem Jahr 2016“ sprach Siegi Brandhofer eingangs in seinem Rechenschaftsbericht im Alpenfestsaal. Insgesamt 1285 Mitglieder zählt der rege Verein derzeit, von denen allerdings lediglich 46 zu dem Treffen gekommen waren. Sie gaben einstimmig ihr Votum für den Entwurf der neuen Satzung ab. „Unsere alte Satzung war einfach in die Jahre gekommen. Da wären so viele Änderungen notwendig gewesen, sodass wir beschlossen haben, sie komplett zu überarbeiten und zu modernisieren“, erklärte Stephan Bammer, der als Zweiter Vorsitzender das neue Werk den Mitgliedern detailliert vorgestellt hatte.

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