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So könnte der Kreisverkehr an der Kreuzung Bergbahn- (li.) und Wegscheider Straße aussehen.

Gespräch mit Staatlichem Bauamt

Positive Signale für Kreisel an Lenggrieser Bergbahnstraße

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Die Gemeinde Lenggries wünscht sich seit Langem einen Kreisverkehr an der Kreuzung Bergbahn-/Wegscheider Straße. Nach einem Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt sieht es dafür nun gar nicht so schlecht aus.

Lenggries– An schönen Winter- oder Herbsttagen ist der Kreuzungsbereich am Ende der Bergbahnstraße ein Nadelöhr: Weil auf der Staatsstraße aus Richtung Wegscheid ein steter Strom an Autos Richtung Isarbrücke und B13 fließt, kann aus der Bergbahnstraße kaum jemand einfädeln. Die Folge: Lange Rückstaus bis zum Parkplatz der Bergbahn. Aus Sicht der Gemeinde würde ein Kreisverkehr an dieser Stelle das Problem zumindest etwas entschärfen.

Allerdings biss die Kommune mit ihrem Wunsch beim Staatlichen Bauamt in Weilheim lange auf Granit. Dort betrachtete man kleine Kreisel – der Durchmesser in Lenggries läge bei 26 Metern – skeptisch. Nun hat aber sowohl der Behördenleiter als auch der zuständige Abteilungsleiter gewechselt. „Vor zwei Wochen hatten wir noch einmal ein Gespräch“, sagt Bürgermeister Werner Weindl auf Anfrage. Das Projekt wurde den beiden Neuen erläutert – und der Rathauschef ist vorsichtig positiv gestimmt. „Das Signal war, dass man sich das baulich vorstellen kann und der Kreisel auch funktionieren würde.“

Entscheidung fällt noch im Februar

Ganz spruchreif ist die Sache freilich noch nicht. Vorsorglich hat die Gemeinde aber im neuen Haushalt, der am Montag im Hauptausschuss beraten wurde, schon mal 400 000 Euro für den Bau des Kreisverkehrs eingeplant. „Wir brauchen ja irgendeinen Ansatz, wenn wir bauen wollen“, sagt Weindl. Da der Kreisverkehr auf einer Staatsstraße entsteht, müsste der Freistaat eigentlich einen Teil der Kosten tragen. 250 000 Euro hat die Gemeinde hier an Zuschüssen eingeplant. Ob die tatsächlich fließen, ist derzeit ungewiss. Weindl: „Nach Aussage des Staatlichen Bauamts könnte es auch so sein, dass die Gemeinde das zu 100 Prozent zahlen muss.“ Frei nach dem Motto: Wenn Lenggries den Kreisel unbedingt haben will, soll die Kommune auch dafür aufkommen. Sollte das der Fall sein, müsse der Gemeinderat entscheiden, ob ihm das die Sache wert ist.

So oder so: Die Entscheidung muss bald fallen, denn nachdem die Hochwasserschutzmaßnahmen am Lahnerbach abgeschlossen sind, stehen heuer nur noch Straßenarbeiten auf dem Programm. Und in deren Zuge müsste auch der Kreisverkehr gebaut werden. Weindl: „Ich habe das Straßenbauamt gebeten, dass wir noch im Februar eine Rückmeldung bekommen.“

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