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Suche aus der Luft: Ein Skitourengeher hatte sich am Dienstag am Schafreuter verstiegen. Ein Hubschrauber nahm in Lenggries einen Bergwachthelfer auf, und gemeinsam kreiste man über dem betreffenden Gebiet. 

Bergwacht-Einsatz

Rettung aus der Luft: Skitourengeher am Schafreuter in Not

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Ferien, Sonne, perfekte Wintersportbedingungen: Viele Menschen genossen über Fasching diese Kombination in der Natur. Für die Bergwacht bedeutete das jede Menge Arbeit. Am aufwendigsten war am Dienstag die Rettung eines in Not geratenen Skitourengehers am Schafreuter.

LenggriesNach Angaben von Einsatzleiter Karl Strehler ging der Alarm gegen 12.15 Uhr ein. Ein Tölzer hatte sich auf seiner Tour verstiegen, war auf der Skitourenabfahrt am Schafreuter zu weit nach Süden und somit in ein steiles Absturzgelände im Bereich Kälbergraben geraten. „Er hat dann die richtige Entscheidung getroffen und die Rettung alarmiert“, berichtet Strehler. Die Bergwacht forderte einen Hubschrauber der Landespolizei mit Seilwinde an, der in Lenggries einen Bergwachthelfer mit an Bord nahm und dann den Suchflug startete. Die Suche war nicht ganz einfach: Laut Strehler wäre es in dem unübersichtlichen und schwer zugänglichen Gelände kaum möglich gewesen, einen Menschen von der Luft aus zu entdecken. Stattdessen lotste Strehler den Helikopter zu dem Skitourengeher: Er hielt per Handy Kontakt zu dem Mann. Dieser konnte etwa sagen, wann er den Hubschrauber näher oder weiter weg hörte. Anhand dieser Angaben lotste Strehler den Heli in die richtige Richtung. Nach etwa 15 Minuten war der Tölzer gefunden. Er konnte unverletzt gerettet werden und fuhr am Ende wohlbehalten selbstständig nach Hause.

Zur gleichen Zeit hatte die Lenggrieser Bergwacht noch einen weiteren Einsatz zu bewältigen. Auf der Langlaufloipe im Schwarzenbachtal war eine Sportlerin gestürzt und hatte sich am Rücken verletzt. Die Bergwacht transportierte die Frau per Skidoo ab.

Viel zu tun hatte die Bergwacht zudem am Brauneck. Die meisten Einsätze waren am Sonntag zu bewältigen: Zwölfmal mussten die Retter ausrücken. Zumeist hatten sich Skifahrer bei Stürzen das Knie verdreht oder die Schulter verletzt. Zudem mussten zwei Skifahrer nach einer Kollision am Sessellift versorgt und abtransportiert werden. Wegen einer ausgekugelten Schulter kam ein Rettungshubschrauber. Mit Fortschreiten des Tages riefen auch erschöpfte Personen um Hilfe, die den Weg ins Tal nicht mehr allein schafften.

Ähnlich war das Einsatzbild auch am Rosenmontag und Faschingsdienstag, wie Rolf Frasch von der Skirettung berichtet. An beiden Tagen habe es jeweils sieben bis acht Einsätze gegeben. „Alles, was unter zehn liegt, ist für einen Ferientag normal“, sagt er.

Am Wochenende übernehmen Ehrenamtliche von den Bergwachten Lenggries, Tölz, München und Wolfratshausen den Dienst am Brauneck. Unter der Woche dagegen sind Hauptamtliche im Einsatz, die von der Stiftung „Sicherheit im Skisport“ bezahlt werden.  ast

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