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Einen verschütteten Skifahrer rettete die Bergwacht nach einem Lawinenabgang am Brauneck.

Er war abseits der Piste unterwegs

Skifahrer am Brauneck 25 Minuten unter Lawine verschüttet - Polizei nennt neue Details

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Beim Skifahren am Brauneck ist am Sonntagmittag ein 31-Jähriger von einer Lawine verschüttet worden. Die Polizei nennt neue Details.

+++ Update vom Montag, 7. Januar, um 12.23 Uhr: Ein 31-Jähriger aus Gmund löste am Sonntag gegen Mittag eine Lawine aus. Er wollte laut Polizei Bad Tölz im nicht gesicherten Ski-Gelände eine etwa 40 Grad steile Rinne befahren und löste dabei eine Lawine aus, die ihn etwa 100 Meter mitriss. Die verständigte Bergwacht konnte den Verschütteten nur lokalisieren und ausgraben, „weil eine Skispitze ein kleines Stück aus dem Schnee ragte.“ Er führte keine Lawinenausrüstung mit. Zum Zeitpunkt des Unfalles herrschte Lawinenwarnstufe 4.

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+++ Ursprünglicher Artikel vom Sonntag, 6. Januar:

Lenggries - Nur einem glücklichen Zufall und dem schnellen Handeln der Bergwachten Lenggries und Bad Tölz ist es zu verdanken, dass es nach den heftigen Schneefällen nicht einen Lawinentoten im Landkreis zu beklagen gibt. 

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Ein 31-Jähriger aus dem Raum Tegernsee hatte am Sonntag gegen 12 Uhr beim Skifahren am Brauneck eine Lawine ausgelöst und wurde von ihr verschüttet. „Er war abseits der Pisten im Bereich Garland unterwegs“, sagt Einsatzleiter Olaf Hackstedt von der Bergwacht Bad Tölz. Und das, obwohl die zweithöchste Lawinenwarnstufe galt. 

+++ Aktueller Einsatz am Watzmann: Münchner bringen sich in Lebensgefahr - Bergwacht muss bei hoher Lawinengefahr im Schneetreiben retten.

Die beiden Begleiter des Verunglückten aus dem Tölzer Land wurden nicht von den Schneemassen begraben und alarmierten die Bergwacht.

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15 Einsatzkräfte machten sich auf dem 120 Meter langen und 50 Meter breiten Lawinenkegel auf die schwierige Suche – der Mann war ohne Lawinenausrüstung unterwegs. „Letztlich war es Glück, dass wir ihn so schnell gefunden haben“, sagt Hackstedt. Eine Bergwachtlerin hatte die Spitze eines Skis beim Aufstieg auf die Lawine entdeckt. 

Hackstedt schätzt, dass der 31-Jährige rund 25 Minuten lang verschüttet war. Zwischenzeitlich hatte er wegen des Sauerstoffmangels bereits das Bewusstsein verloren. „Der Notarzt später bestätigt, dass wir ihm das Leben gerettet haben.“ 

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Hackstedt zufolge ist der Mann mit dem Schrecken davongekommen. Die Garlandabfahrt wurde nach Einsatzende wieder geöffnet. Die Umfahrung des Beschneiungsteichs bleibt wegen der Lawinengefahr gesperrt. Bergwacht und Polizei bitten in Wintersportler dringend darum, die Pisten nicht zu verlassen.

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