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Tipps vom Experten: Biathlon-Legende Fritz Fischer erklärt in Lenggries den Umgang mit dem Laser-Gewehr.

Zu Gast bei Geno-Winterspielen

Sportlegende Fritz Fischer: „Biathlon ist eine gute Schule fürs Leben“

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Einen prominenten Unterstützer hatten die Teilnehmer an den Geno-Winterspielen in Lenggries: Fritz Fischer. Der 62-Jährige ist eine Biathlon-Legende und gewann unter anderem 1992 bei den Olympischen Spielen Gold mit der Staffel.

Lenggries – Außerdem war Fritz Fischer mehrere Jahre Bundestrainer. Am Freitag gab er den Hobby-Biathleten, die bei den Geno-Winterspielen antraten, Tipps am Schießstand.

Wie kommt es, dass Sie bei den Geno-Winterspielen dabei sind?

Fritz Fischer: Ich bin im letzten Drittel meines Lebens und versuche, Biathlon unter die Leute zu bringen. Im vergangenen Jahr war ich schon bei den Geno-Winterspielen in Berchtesgaden dabei, und dieses Jahr haben mich die Verantwortlichen angesprochen, ob ich meinen Stand wieder aufbauen will. Ich habe natürlich gerne zugesagt.

Gehört Ihnen der Schießstand?

Fritz Fischer: Ja, das ist meine Anlage. Eine Sonderanfertigung. Es gibt nur zehn davon. Die Gewehrschäfte sind die gleichen wie die, mit denen wir früher im Weltcup geschossen haben. Nur umgebaut zu Laserklasse 1. Das heißt, es ist ein ungefährlicher Laserstrahl drin, so dass nichts passieren kann. Jeder kann auf diese Weise mal Biathlon probieren. Die Matten sind die gleichen wie im Weltcup, nur dass sie 25 Meter von den Scheiben entfernt liegen und nicht 50 Meter. Man merkt, wie die Leute begeistert sind.

Was machen Sie beruflich, seit sie nicht mehr Bundestrainer sind?

Fritz Fischer: Ich bin Talent-Scout für den Deutschen Skiverband. Außerdem mache ich mit meinem Biathlon-Camp Firmenevents. Die Leute kommen zu mir, oder ich fahre zu ihnen hin.

Was ist das Besondere am Biathlon?

Fritz Fischer: Biathlon ist eine gute Schule fürs Leben. Jeder muss in der Früh in die Arbeit fahren und auf den Punkt fit sein. Das verkörpert diese Sportart. Man läuft, man ist kaputt, aber man muss die Scheibe treffen. Ich finde, dass die Geno-Winterspiele eine super Aktion sind. Wenn ich da einen Teil dazu beitragen darf, dann freue ich mich.

Welchen Bezug haben Sie zum Isarwinkel?

Fritz Fischer: Die Schwester von meinem Papa wohnt in Gaißach, daher war ich früher immer wieder mal da. Außerdem ist mein Bua früher beim Kids-Cup am Brauneck gefahren. Da waren damals auch Felix Neureuther und Bastian Schweinsteiger dabei.

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