Die Lenggrieser Kläranlage wird derzeit umgerüstet.

Thema im Lenggrieser Gemeinderat

Schadstoffe beim Umbau der Kläranlage gefunden

  • schließen

Auf ein unerwartetes Problem ist die Gemeinde Lenggries beim Umbau des Klärwerks gestoßen.

Lenggries –  Wie berichtet, wird die Anlage derzeit auf anaerobe Schlammfaulung umgestellt. Dafür muss unter anderem das bisherige Schlammfaulbecken – ein kreisrundes Gebäude – umgestaltet werden. Dabei stießen die Arbeiter auf einen Schadstoff. Mit der Problematik wird sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend, 25. Juni, befassen.

„Wir haben Teer gefunden“, sagt Bürgermeister Werner Weindl auf Anfrage. An dem etwa sieben Meter hohen Behälter sei „auf etwa zwei Drittel der Höhe ein Blech befestigt, und dieses Blech ist mit Teer abgedichtet“, erklärt der Rathauschef. Zum Vorschein kam das Ganze, als eine Tür in die Außenwand geschnitten wurde. Schließlich soll im Inneren eine Zwischendecke eingezogen werden, auf der das Blockheizkraftwerk stehen wird.

Der Teer, der krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthält, sei erst einmal abgedichtet worden, so Weindl. Natürlich müsse er nun aber komplett entfernt werden. „Dafür brauchen wir ein Entsorgungskonzept.“ Dieser Mehraufwand werde sicherlich auch Kosten nach sich ziehen. „Aber der Teer muss raus.“

Die öffentliche Sitzung beginnt am Montag, 25. Juni, um 18 Uhr im Rathaus.  va

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Für Euch werden jetzt die Weichen neu gestellt“
Endlich geschafft! 65 Absolventen der Südschule erhielten am Freitag ihre Abschlusszeugnisse. Diese sind laut Schuldirektor Christian Müller „die verdienten Ergebnisse …
„Für Euch werden jetzt die Weichen neu gestellt“
Tipps gegen Langeweile: Das ist los am Montagabend
Tipps gegen Langeweile: Das ist los am Montagabend
Zwei fleißige „Kümmerer“
Zwar steht im September erst einmal die Abstimmung über den Bundestag an. Die CSU ist aber bereits für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2018 gerüstet. Am Freitagabend …
Zwei fleißige „Kümmerer“

Kommentare