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Das Brauneck lockt die Besucher an – im Winter wie im Sommer. 

Ende der Sommerferien 

Urlaub im Isarwinkel sehr beliebt

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Die Statistik ist zwar noch nicht fertig, aber eines weiß Ursula Grottenthaler jetzt schon: „Es waren sehr viele Gäste in diesen Sommerferien in Lenggries.“ Die Leiterin der Tourist-Information spricht von einem „sehr guten Jahr“.

Lenggries/Wackersberg– Seit fünf Jahren verzeichnet die Tourist-Info einen enormen Zuwachs. „Das liegt sicherlich daran, dass Deutschland als Urlaubsland im Trend ist“, sagt Grottenthaler. Vom ersten Halbjahr hat sie bereits Zahlen, die diesen Trend bestätigen: „Wir hatten im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres 5000 Gästeankünfte mehr. Damit sind wir natürlich sehr zufrieden.“ Von 36 000 auf 41 000 stieg die Zahl der Ankünfte.

Erfasst werden die Urlaubsgäste, also jene, die übernachten und einen Meldeschein ausfüllen. Aber auch die Zahl der Tagesgäste habe deutlich zugenommen. „Wir merken das an der Frequenz der Leute, die hier in die TI kommen“, sagt Grottenthaler. Die meisten informieren sich über Ausflüge oder Wanderungen.

Auch wenn sich der Lenggries-Tourist nicht ganz einfach beschreiben lässt: „Er hat einen Bezug zur Natur, ist gerne draußen, aktiv und sucht Erholung.“

Darauf zielte auch die Lenggrieser Radlwoche ab, die jetzt abgehalten wurde (wir berichteten). „Das war eine richtig schöne Sache, wir überlegen, ob wir das wieder thematisieren“, sagt Grottenthaler. Schließlich sei Radfahren in der Region immer Thema. Dieses wolle man auch beibehalten. „Wir sind relativ breit aufgestellt mit unseren Angeboten, wollen aber das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren“, sagt Grottenthaler. „Outdoor bleibt unser Kernthema.“

Von einem guten Sommergeschäft spricht auch Peter Lorenz, Geschäftsführer der Brauneck-Bergbahn. „Es war immer mal wieder Badewetter, aber zwischendurch hat es auch geregnet. Am Tag nach dem Regen sind viele auf den Berg gefahren.“ Die Gäste seien großteils aus der Region gekommen, gerade an den Wochenenden viele aus München.

Die meisten Besucher würden eine Berg- und Talfahrt buchen. „Sie gehen entweder zu Fuß rauf und fahren runter oder andersrum“, sagt Lorenz. Viele genießen dann das breite Angebot an Wandermöglichkeiten auf dem Berg. „Wenn der Wind passt, sind auch immer viele Gleitschirmflieger dabei.“ Jetzt hoffe er auf einen guten Herbst und natürlich einen schneereichen Winter.

Diese Hoffnung teilt Hannes Zintel, Chef der Blombergbahn. Auch er ist zufrieden mit dem Sommergeschäft. „Es ist gut gelaufen.“ Nur an den ganz heißen Tagen seien viele lieber ins Freibad gegangen. Ideales Bergwetter bedeute „21 Grad, leicht bewölkt“, sagt Zintel. Und von diesen Tagen gab es in den Sommerferien reichlich. Ausgezahlt habe sich die Investition in die Verlängerung des Blombergblitzes. Die schienengeführte Rodelbahn, die bei jedem Wetter befahren werden kann, kam an. „Hier hatten wir eine deutlich höhere Auslastung als in den Vorjahren.“ Auch das Nachtrodeln, das samstags angeboten wird, zog die Interessierten an. „Zum Teil hatten wir 150 Gäste hier“, sagt Zintel. Auch nach dem Ende der Ferien wird das nächtliche Event weiter angeboten.

Apropos Rodeln: Wer heute zwischen 12 und 15 Uhr am Blomberg unterwegs ist, trifft vermutlich auf den dreifachen Rodel-Olympiasieger Felix Loch. Babynahrungshersteller Hipp hat an Familien einen Tag mit dem Athleten verlost. Loch geht mit den Gewinnern an diesem Samstag am Blomberg rodeln.

Zintel hofft auf einen guten Herbst. „Dann können wir von einem einigermaßen guten Jahr sprechen.“ Ab 5. November ist die Bahn dann in Revision, hat aber an den Wochenenden geöffnet. Am 22. Dezember beginnt dann die Wintersaison.

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