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Die eheliche Verbindung zwischen einer Asklepios-Mitarbeiterin und dem Geschäftsführer der Käufer-Gesellschaft der Fachklinik sorgt bei einigen Beobachtern für Gesprächsstoff. 

Immobiliendeal

Verkauf der Fachklinik: Private Verbindung „unproblematisch“

Lenggries - Diese Verbindung warf bei einigen Beobachtern Fragen auf: Dr. Christoph Hertwig, Geschäftsführer der „Bergweg 21 Immo GmbH & Co. KG“, die die Fachklinik gekauft hat, ist der Ehemann von Christine Hertwig, der Sekretärin des Geschäftsführers der Asklepios-Stadtklinik.

Diesen privaten Zusammenhang bezeichnet Kliniksprecher Christopher Horn auf Anfrage des Tölzer Kurier als „unproblematisch“: Der Verkauf und das Arbeitsverhältnis seien „klar getrennt“. 

Auch Christoph Hertwig sieht keinen Interessenkonflikt. In der Klinik sei bekannt, dass seine Frau nebenberuflich Immobilienmaklerin ist. Deswegen sei die Geschäftsführung mit dem Thema des Fachklinik-Verkaufs an sie herangetreten. Weil sie aber auf Vermietungen spezialisiert sei, sei sie selbst nicht in den Verkauf eingebunden gewesen. Doch dass die Verbindung zu ihm auf diesem Weg zustande kam, bestreitet Christoph Hertwig nicht. 

„Das ist eine ganz saubere Sache und nichts, was geheim ist. Wir haben uns nichts vorzuwerfen.“ Ebenso wenig geheim sei, welche Gesellschafter hinter der „Bergweg 21“ stehen. Es handele sich um zwei Investoren, einen aus der Region und einen auswärtigen.

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