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Schwarze Bergschafe wie diese werden im Seekar-Gebiet vermisst (Archivfoto).

Vier verlorene Schafe: Landwirtin hofft auf Hilfe bei der Suche

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Lenggries – Insgesamt vier schwarze Bergschafe vermisst Agnes Oswald. Die Landwirtin macht sich inzwischen große Sorgen um den Verbleib der zwei Mutterschafe und zweier Lämmer.

Die Tiere waren in einer großen Herde zuletzt am Brandkopf zwischen Seekar und Spitzkampen. Bei einer Nachschau am 20. Oktober war die Schar Schafe noch vollständig, sagt Oswald. Am 5. November sollten dann alle 20 Tiere ins Tal getrieben werden, doch zwei Mutterschafe und zwei im Sommer geborene Lämmer waren nicht aufzufinden. Agnes Oswald macht sich Sorgen, denn die Tiere seien eigentlich sehr ortstreu und zudem nicht menschenscheu. Eines der Mutterschafe sei zudem schon seit zehn Jahren auf der Alm.

Mit der Familie hat sich die Landwirtin mehrfach auf die Suche nach den verlorenen Schafen gemacht – aber ohne Erfolg. „Wir befürchten, dass ein Hund die Tiere verjagt hat“, sagt Oswald. Die Schafe könnten sich in dem weitläufigen Gebiet möglicherweise ins Söllbachtal und dann in Richtung Tegernsee verirrt haben. Deshalb setzt die Lenggrieserin auf die Mithilfe von Wanderern oder auch Jägern. „Vielleicht hat ja jemand unsere Schafe gesehen und kann uns bei der Suche helfen.“ Jetzt wäre es nämlich höchste Zeit, „dass sie in ihren Stall zurückkommen“. Ein Winter am Berg wäre zu hart für die Schafe.

Agnes Oswald hofft deshalb auf einen Hinweis, der bei der Suche helfen kann: Telefon 08042/98060 oder 0176/58629421. 

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