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Betreten zu gefährlich: Die rund 50 Feuerwehrmänner mussten den Stadel von außen löschen.

brand bei den Ertlhöfen

Feldstadel in Flammen

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Aus bislang ungeklärter Ursache geriet in der Nacht auf Freitag ein Stadel nahe der Kiesgrube in Schlegldorf in Brand. Der Schaden beläuft sich auf geschätzt 10 000 Euro.

Schlegldorf– Für die rund 50 beteiligten Einsatzkräfte war die Nacht auf Freitag kurz: Im Lenggrieser Ortsteil Schlegldorf brannte der Feldstadel eines Landwirts (40) völlig aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.

Der Notruf erreichte den Kommandanten der Schlegldorfer Feuerwehr gegen 1 Uhr nachts. Tobias Schlick fuhr mit 24 Kameraden schnellstens zum Brandort an der Kiesgrube nahe den Ertlhöfen. „Da schlugen die Flammen schon durch das Dach“, sagt Schlick. Für die Einsatzkräfte war es zu gefährlich, das Gebäude zu betreten: Die Holzkonstruktion hätte jeden Moment einstürzen können. Deshalb löschten sie die den Brand von außen. Unterstützung erhielten die Schlegldorfer von rund 25 Kameraden der Arzbacher Wehr. Gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet. Der Schaden beläuft sich geschätzt auf 10 000 Euro.

Die Brandursache ist noch unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sich am Vorabend des Brands fünf Lenggrieser im Alter zwischen 15 und 21 Jahren in dem Stadel aufgehalten. Sie verließen das Gebäude gegen 22.30 Uhr und sperrten ab. Gegenüber der Polizei sagten sie aus, ein kleines Feuer in einem betonierten Ofen entzündet, aber auch wieder ordnungsgemäß gelöscht zu haben. Außerdem wurde wohl geraucht.

In dem Stadel befanden sich neben dem Ofen eine Musikanlage der jungen Leute sowie ein paar ausrangierte Möbelstücke. Die Ermittlungen dauern an.

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