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Bergwacht-Helfer suchtem am Donnerstag intensiv nach einem verirrten Wanderer.

Bergwacht Lenggries

Weil er nicht laut genug rufen kann: Suche nach verirrtem Wanderer zieht sich in die Länge

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Vier Stunden dauerte ein Einsatz, bei dem die Bergwacht Lenggries einen verirrten Wanderer suchte. Die Retter sprechen aus diesem Anlass eine Warnung aus.

Lenggries - In sehr steilem, absturzgefährdeten Gelände brauchte am Donnerstagmittag ein Wanderer die Hilfe der Bergwacht Lenggries. Wie die Organisation mitteilt, wollte der etwa 50-jährige Urlauber von der Lenggrieser Hütte zur Tegernseer Hütte wandern und kam dabei vom Weg ab. 

Als der Mann im steilen Gelände fernab des Weges nicht mehr gefahrlos vor und zurück konnte, wählte er den Notruf. 

Mit vier Mann und Kletterausrüstung machte sich die Lenggrieser Bergwacht zu Fuß über das Seekarkreuz auf den Weg Richtung Mariaeck, wo der Wanderer vermutet wurde. 

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Aufgrund einer Erkrankung konnte der Mann stimmlich nicht auf sich aufmerksam machen, sodass die Suche länger dauerte als gewöhnlich. Am Seil gesichert, wurde der Wanderer schließlich zurück auf den Weg und ins Tal gebracht. Nach knapp  vier Stunden war der Einsatz erfolgreich beendet.

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In diesem Zusammenhang warnt die Bergwacht: „Abkürzungen im weglosen Gelände können sehr gefährlich werden. Oft werden steile Hänge aus der Ferne unterschätzt. Dort angekommen werden sie allerdings oft zum Problem.“

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Zur Absturzgefahr im weglosen Gelände steige zusätzlich das Risiko, die Orientierung zu verlieren. „Abkürzungen sollten deshalb immer vermieden werden“, heißt es in der Mitteilung der Bergwacht. „Kommt man doch mal vom Weg ab, sollte man am besten umkehren und zum letzten bekannten Punkt zurückgehen um dort nach Wegmarkierungen oder ähnlichem zu suchen.“

Am Poschberg kam es in der Nacht zu einem Großeinsatz der Bergwacht. Ein Mann hatte sich verstiegen - und kam nicht mehr weiter. Der Einsatz gestaltete sich kompliziert.

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