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Nicht nur beruflich ein gutes Team: Axel Berger und Simone Heitinga, die neuen Inhaber.

Wiedereröffnung zu Ferienbeginn

Hochseilgarten unter neuer Leitung

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Axel Berger und Simone Heitinga heißen die neuen Inhaber des Hochseilgartens in Lenggries. Pünktlich zum Beginn der Pfingstferien will das Paar die Freizeit-Attraktion am Fuße des Braunecks wiedereröffnen – ganz im Sinne ihres Vorgängers, aber auch mit vielen neuen Ideen.

Lenggries– Das Team des Hochseilgartens Isarwinkel hat alle Hände voll zu tun: Alle Seile müssen überprüft, jede Schraube muss angezogen werden. Das Gelände braucht ebenfalls ein wenig Pflege: Seit dem tragischen Unfalltod von Philip McCharen Ende März hat niemand mehr das Gras gemäht. Sein Erbe treten Axel Berger und Simone Heitinga an – und haben sich ihrem Vorgänger zu Ehren etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Überprüfen jede Schraube (v. li.): Michael Masur, Andi Biermann, Mathias Happach, Joachim Riedle und Axel Berger.

Die offizielle Wiedereröffnung findet zwar bereits am kommenden Samstag statt. Das dazugehörige Fest ist aber erst eine Woche später geplant, am 26. Mai. Es wäre McCharens Namenstag. „Alle Philips dürfen an diesem Tag gratis in den Hochseilgarten“, sagt Axel Berger. Vorausgesetzt, ihre Postleitzahl beginnt mit den Ziffern 83. Ein genaues Rahmenprogramm steht noch nicht fest. Die Entscheidung, den Hochseilgarten zu übernehmen, ist noch frisch, aber nicht unüberlegt.

Der Entschluss lag nahe: Sportliche Betätigung an der frischen Luft lieben beide. Berger kletterte schon als Kind. Beide sind außerdem Künstler, die nicht nur einen Hochseilgarten sehen, wenn sie auf ihren neuen Arbeitsplatz blicken. „Man kann das auch als Bühne begreifen“, sagt Berger, ein Feuerkünstler, der unter dem Namen „Pyrostyx“ internationales Ansehen genießt. Auch seine Lebensgefährtin ist keine Unbekannte: Die Niederländerin betrieb als Kind Kunstturnen auf Leistungssportniveau, später trat sie als Akrobatin im Cirque du Soleil auf.

Heute bietet Simone Heitinga Kurse in der Tölzer eMotion-Base an: Mithilfe von Tüchern verbindet sie Luftakrobatik und Tanz zu den sogenannten „Aerial Arts“. Gemeinsam inszeniert das Paar Tanzshows, die die Zuschauer mit einer Mischung aus Beleuchtung, Effekten und Akrobatik in eine andere Welt entführen sollen. Solche Shows könnten sich die beiden auch für den Hochseilgarten vorstellen: „Ein Amphitheater gibt es ja schon“, sagt Berger lachend mit Blick auf die Zuschauerbänke am Rande des Klettergartens.

Überstürzen wollen er und seine Lebensgefährtin aber nichts. „Das muss sich alles entwickeln“, betont der gebürtige Gaißacher, dessen Mutter Brigitte Berger bis vergangenen Herbst die Lenggrieser Grundschule leitete. Zusammen mit den Gastronomen vor Ort und der Gemeinde müsse man schauen, was für alle in Ordnung sei und einen Mehrwert bringe. „Wir haben aber das Gefühl, dass viel möglich ist.“

Weitere Informationen: Die neuen Öffnungszeiten und Preise werden zeitnah unter www.hochseilgarten-isarwinkel.de veröffentlicht.

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