Auto fährt in Menschenmenge in Helsinki: Ein Toter

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Insgesamt drei Fahrzeuge wurden am Samstag gegen 6.35 Uhr in einen Unfall auf der B13 bei Hohenwiesen verwickelt.

Zwischen Hohenwiesen und Sylvenstein

Schwerer Unfall bei Lenggries: Verursacher hatte über 1,5 Promille

Lenggries - Mit über 1,5 Promille setzte sich ein 38-jähriger Lenggrieser Samstagfrüh ans Steuer. Kurz vor Hohenwiesen verursachte er einen Unfall, bei dem er selbst und vier weitere Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt wurden.

Es war gegen 6.40 Uhr, als der Lenggrieser mit seinem Skoda auf der B13 vom Sylvensteinsee kommend in Richtung Lenggries unterwegs war. Etwa 1,5 Kilometer südlich von Hohenwiesen kam der Wagen laut Polizei in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und erfasste dort die linke Fahrzeugfront eines entgegenkommenden BMW eines 71-jährigen Emmeringers. Der BMW geriet außer Kontrolle, kollidierte mit einer Felswand und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. 

Der Skoda war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr steuerbar, so dass es nach der ersten Kollision noch zu einem Zusammenstoß mit einem weiteren BMW kam, der ebenfalls Richtung Sylvensteindamm unterwegs war. Der 44-jährige Tölzer am Steuer wurde im Wagen eingeklemmt und konnte erst von der Feuerwehr befreit werden.

 Der Mann erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber ins Murnauer Unfallkrankenhaus geflogen. Das BRK brachte seine schwer verletzte Beifahrerin – eine 40-jährige Tölzerin – in die Asklepios-Stadtklinik. 

Der Emmeringer im anderen BMW und sein 75-jähriger Beifahrer aus Germering wurden leicht verletzt und vom Roten Kreuz versorgt. Der schwer verletzte Unfallverursacher kam nach Penzberg ins Krankenhaus.

Im Zuge der Unfallaufnahme überprüfte die Polizei auch, ob Alkohol im Spiel war. Der Atemalkoholtest beim 38-jährigen Lenggrieser ergab nach Angaben der Beamten einen Wert von 1,54 Promille. 

Aufgrund der Schwere der Verletzungen der Beteiligten wurde die Staatsanwaltschaft über den Unfall informiert. Sie ordnete die Sicherstellung der Fahrzeuge an und ein unfallanalytisches Gutachten. Zudem gab es beim Unfallverursacher eine Blutentnahme. 

Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme rund fünf Stunden lang komplett gesperrt. Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen beläuft sich auf rund 60 000 Euro. Im Einsatz waren rund 35 Helfer der Feuerwehren aus Lenggries, Fall, Winkl und Anger, zwei Notärzte, drei Rettungswagen des BRK, ein Hubschrauber und zwei Streifen der Tölzer Polizei.  va

Schwerer Unfall auf der B13 bei Lenggries

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