+

21 Azubis stellen in den Schulen ihre Berufe vor

Auch künftig sind die „IHK-AusbildungsScouts“ an den Schulen im Landkreis unterwegs.  Nach erfolgreicher Zwischenbilanz wird das vom bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte Projekt der bayerischen IHKs zur besseren Berufsorientierung verlängert. Seit Februar 2016 waren im Landkreis insgesamt 21 von der IHK für München und Oberbayern zu Ausbildungsscouts geschulte Azubis an verschiedenen Schulen unterwegs. In den Klassenzimmern stellten sie ihre Lehrberufe und die sehr guten Karrierechancen vor, die eine Berufsausbildung bietet. Dabei kamen sie mit über 340 Schülern in Kontakt. Auf einer Festveranstaltung mit Ausbildungsscouts aus dem ganzen Freistaat übergab Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) in Feldkirchen-Westerham (Lkr. Rosenheim) den Projektförderbescheid für weitere drei Jahre in Höhe von knapp über 900.000 Euro an den Präsidenten des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) Eberhard Sasse. Die verbleibenden 60 Prozent der Projektkosten übernehmen die bayerischen IHKs. Reinhold Krämmel, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Bad Tölz-Wolfratshausen, freut sich, dass das erfolgreiche Projekt fortgesetzt wird: „Vielen kleinen und mittleren Betrieben im Landkreis fehlt der Azubi-Nachwuchs. Der demografische Wandel und der anhaltende Trend zur Akademisierung verschärfen zusätzlich den Mangel an beruflich qualifizierten Fachkräften. Wir müssen deshalb jede Chance nutzen, um Jugendliche auf eine Berufsausbildung neugierig zu machen und um ihnen die damit verbundenen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.“