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Bei einem Herzinfarkt zählt jede Sekunde

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Sekunde. Die schnellstmögliche und optimale Versorgung der Patienten mit Infarktsymptomen hat an der Tölzer Asklepios-Stadtklinik oberste Priorität. Seit 1. Februar hat die Abteilung für Innere Medizin einen 24-Stunden Herzkatheter-Bereitschaftsdienst eingerichtet. Den Infarkt-Patienten in der Region steht damit rund um die Uhr vor Ort unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Hans Ulrich Kreider-Stempfle (Foto) ein Team aus Fachärzten und Pflegepersonal zur Verfügung. „Bei einem drohenden oder bereits eingetretenen Herzinfarkt erfolgt die unmittelbare Aufnahme in das Herzkatheterlabor zur Diagnostik und falls erforderlich sofortigen interventionellen Therapie. Das verschlossene Gefäß wird durch Ballonaufdehnungen wiedergeöffnet und durch Gefäßstützen stabilisiert“, erklärt Prof. Kreider-Stempfle. Dies ist unerlässlich, um den bleibenden Schaden am Herzmuskel und die Gefährdung für den Patienten möglichst zu minimieren. 

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