Hier können Sie den Flussregenpfeifer sehen

Den Flussuferläufer können Interessierte ab Mai vom Tölzer Isarufer aus ins Visier nahmen. Dort stellt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) an besucherreichen Tagen einen Infostand zu seltenen Tier- und Pflanzenarten auf. Die Passantenkönnen von dort mit Hilfe eines Spektivs die Flussregenpfeifer auf der benachbarten Kiesinsel näher betrachten. „Mit etwas Glück kann man sie bei der Nahrungssuche, Balz und Paarung oder beim Brüten und der Aufzucht der Jungen beobachten“, so Fabian Unger vom LBV. Oft sei den Besuchern nicht klar, dass sie vor allem in der Brutzeit der Kiesbrüter zwischen 15. März und 10. August großen Schaden anrichten können. Gerade freilaufende Hunde seien ein großes Problem. Wenn sie den Gelegen von Kiesbrütern wie dem Flussuferläufer und dem Flussregenpfeifer zu nahe kämen, würden die Altvögel fliehen. „Die Eier oder Küken sind dadurch anderen Beutegreifern wie Rabenkrähen oder auch Kälte und Hitze schutzlos ausgeliefert.“ Aber auch Menschen sollten Abstand von den Nestern halten. Foto: Fabian Unger

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