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In Gaißach: 36 Flüchtlinge, 20 Fehlbeleger

Die Zahl der Asylbewerber und Fehlbeleger hat sich in Gaißach in den vergangenen zweieinhalb Jahren in Form einer Kurve entwickelt: Wie Bürgermeister Stefan Fadinger mitteilte, waren es im Dezember 2015 erst 36 Personen, zum Höhepunkt im November 2016 doppelt so viele, nämlich 72 Menschen. Jetzt sind es wieder 36 Personen, davon sind 20 Fehlbeleger. Für deren Unterbringung müsse nicht mehr die Gemeinde aufkommen, betonte er. Warme Worte des Dankes hatte Fadinger für die Aktiven des Helferkreises: „Es sind zwar wieder weniger geworden, aber sie stellen nach wie vor sicher, dass alle Flüchtlinge betreut und beim Ausfüllen von Anträgen unterstützt werden. Ihre Arbeit ist unschätzbar gut.“ Gemeinderat Alois Grünwald, der als Polizeibeamter mit den Problemen der Flüchtlingsunterbringung konfrontiert ist, stellte dazu fest: „Es hat sich erwiesen, dass eine dezentrale Unterbringung der einzig richtige Weg ist.“   

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