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Juniorwahl: In Schlehdorf siegt die CSU

Würde es nach den Schlehdorfer Realschülern gehen, hätten die Direktkandidaten der CSU und SPD im Wahlkreis 223 bei der Bundestagswahl besser abgeschnitten. In der vergangenen Woche gaben an der Erzbischöflichen Realschule St. Immaculata insgesamt 51 Schüler im Rahmen der bundesweiten Initiative Juniorwahl ihre Stimme ab.

Bei der Auszählung der Erststimmen konnte Alexander Radwan (CSU) mit 54,9 Prozent die meisten Stimmen erzielen, gefolgt von Hannes Gräbner (SPD) mit 19,6 Prozent der Stimmen.

Bei der  Zweitstimme gab es folgende Verteilung:

CDU/CSU 39,2 %; SPD 9,8 %; GRÜNE 17,6 %; DIE PARTEI 5,8 %; FDP 11,7 %  und DIE TIERSCHUTZPARTEI 7,8 %. Die AfD und die LINKE wären mit jeweils 1,9 % nicht im Bundestag vertreten.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 1.8 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

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