Rundum zufrieden: Das „Flow-Gaudi-Mountainbike-Opening“ in der ehemaligen Prinz-Heinrich-Kaserne begeisterte Veranstalter, Aussteller und Sportler. Foto: Hans Demmel
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Rundum zufrieden: Das „Flow-Gaudi-Mountainbike-Opening“ in der ehemaligen Prinz-Heinrich-Kaserne begeisterte Veranstalter, Aussteller und Sportler.

„Flow-Gaudi“ Ein voller Erfolg

Mountainbike-Event mit Charme

Lenggries – „Altwirt“ Robert Werner ist leidenschaftlicher Mountainbiker und war schon auf vielen Events mit Gleichgesinnten. Nun wollte er selbst ein „Mountainbike-Opening“ veranstalten – genau so, wie er sich das vorstellt. Und das ist ihm und seinem Team am vergangenen Wochenende gelungen. „Es war ein Event mit Charme“, sagt Werner.

Die „Flow-Gaudi“ auf dem Areal um das alte Offiziersgebäude an der Lenggrieser Prinz-Heinrich-Kaserne war laut dem „Altwirt“ ein voller Erfolg. „Wir sind total überwältigt, so toll haben wir uns das nicht mal vorgestellt.“ Die Stimmung sei super gewesen, die geführten Touren hätten gut funktioniert, und die Aussteller waren rundum zufrieden.

200 Tickets hatte das „Flow-Gaudi“-Team jeweils für Samstag und Sonntag angeboten, und die waren schnell verkauft. Die Gäste kamen laut Werner aus ganz Deutschland und wohnten in vier Lenggrieser Hotels. Aber auch viele zufällige Passanten wagten einen Blick auf das Gelände. „Es gibt zwar viele Mountainbike-Events, aber meist geht es dort rein um den Wettbewerbsgedanken.“ In Lenggries gab es stattdessen auch ein vielseitiges Angebot mit Yoga, Baristakursen, Fahrtechniktraining und einer Slackline. „Es ging einfach um den Spaß“, sagt Werner.

Überraschenderweise kamen hauptsächlich Trailfahrer, obwohl das Event für alle Sparten ausgelegt war. „Man könnte ein Mountainbikekonzept in Lenggries aufziehen, das wäre ein touristischer Mehrwert“, sagt Werner. Die Sportler seien sehr zufrieden gewesen mit den Strecken und dem Bikepark am Brauneck.

Die Organisatoren sind motiviert, das Event zur festen Größe in Lenggries werden zu lassen. „Wir würden es wiederholen, wenn die Gemeinde mit uns zusammenarbeitet“, so Werner. Der finanzielle Aufwand war nämlich „gigantisch“, und die große Abrechnung steht noch aus. „Wir hoffen bei plus/minus null rauszukommen.“ Um einen Gewinn ging es ohnehin nicht. „Wir sind einfach fahrradverrückt.“  sw

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