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Franz Späth, euer Sozialplaner der Stadt Bad Tölz.

Stabübergabe an diesem Montag 

Neuer Sozialplaner ist in Tölz kein Unbekannter

Franz Späth ist der neue Kommunale Sozialplaner der Stadt Bad Tölz. Der 43-jährige Holzkirchner tritt an diesem Montag die Nachfolge von Armin Ebersberger an, der wie berichtet nach fünf Jahren bei der Stadt Bad Tölz die Gesamtleitung der Dorfleben Walchensee GmbH übernimmt. Franz Späth hat sich vorgenommen, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzuführen.

Bad Tölz– In Bad Tölz ist Späth kein Unbekannter. Denn mehr als zehn Jahre war er im Amt für Jugend und Familie im Landkreis tätig, über die Hälfte davon als stellvertretender Regionalleiter. Zuletzt war er Teamleiter einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Seinem Vorgänger Ebersberger ist er von daher bestens bekannt – weshalb dieser dem Stadtrat den Holzkirchner reinen Gewissens empfehlen konnte.

Auch ehernamtlich ist der Diplom-Theologe und Absolvent im Studiengang Soziale Arbeit der Katholischen Stiftungshochschule Benediktbeuern sehr engagiert. Seit knapp 30 Jahren ist er im Kolpingwerk aktiv und hat dort inzwischen den Vorsitz im Bezirksvorstand inne. In der Europäischen Begegnungsstätte im italienischen Arta organisiert und leitet er immer wieder Jugendfreizeiten. Zudem engagiert er sich seit seinem 16-monatigen Freiwilligendienst in Argentinien regelmäßig in der Betreuung weiterer Freiwilliger, die in Südamerika unter anderem ein Kinderdorf unterstützen und Bildungsprojekte initiieren.

„Projektarbeit begleitet mich schon fast mein ganzes Leben“, berichtet der Holzkirchener. Netzwerke auf- und ausbauen, Beziehungsarbeit leisten, vor allem aber auch das Bewährte fortführen, das sind seine Ziele als Sozialplaner der Stadt. „Auch im Jugendamt habe ich zum Schluss schwerpunktmäßig Präventionsprojekte konzeptionell erarbeitet, statt nur den Feuerwehrmann zu geben. So habe ich bislang auch die Sozialarbeit in Bad Tölz wahrgenommen, und hier sehe ich mich in einer direkten Nachfolge von Armin Ebersberger.“ Daneben möchte Späth gemeinsam mit anderen überlegen, wie sich zukünftig weitere Impulse in den Bereichen Jugend, Senioren und Asyl setzen lassen.

Ob ihm als Leiter der Sozialplanung in Bad Tölz künftig noch so viel Zeit für die ehrenamtliche Tätigkeit bleibt, werde sich zeigen, so Späth. „Ich erhalte über diese Arbeit aber auch viel Input und kann Synergien nutzen, die ich gerne in mein berufliches Wirken einbringen möchte.“

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