„Endlich wieder ein Tölzer Bier“: Hauseigentümer Achim Bürklin, Landrat Josef Niedermaier sowie der „Gasthaus“-Betreiber Tino Kellner und Küchenchef Klaus Hühnlein (v. li.) beim Anzapfen des ersten fasses „Mühlfeldbräu“. Foto: cs

Neues Leben für Tölzer Brauereitradition

Bad Tölz - Naturtrüb, vollmundig, süffig – die Gäste ließen sich beim Premierenausschank des Mühlfeldbräu-Biers nicht betteln und testeten das neue Tölzer Bier bis Sonntagmorgen gegen 2 Uhr.

Das Urteil fiel einhellig aus: „Schmeckt guat.“ Und: „Endlich haben wir wieder ein Tölzer Bier!“

Der Abend im Bierkeller des künftigen „Gasthauses“ an der Bahnhofstraße entsprach jedenfalls der Bedeutung des Augenblicks. Tölz knüpft an eine alte und große Brautradition an. Und es handelt sich bestimmt nicht um eine flüchtige Geschäftslaune. Dafür steht schon der Chef des Unternehmens, Achim Bürklin, der das Grüner-Bräu-Ensemble erworben und mit seinem Architekten Wendelin Lichtblau von Grund auf saniert und wieder nutzbar gemacht hat.

Herausgekommen ist ein Objekt, mit dem man sich im alten Tölzer Stadtviertel Mühlfeld wieder identifizieren kann und soll. Der Gaststättenbetreiber Tino Kellner, der Küchenchef Klaus Hühnlein, der Brauer Martin Maier – alle sind Tölzer.

Vom Tölzer Mühlfeldbräu gibt es ein Hefeweizen mit Märzenfarbe und leichter Fruchtnote durch die Hefe. Das Helle beschreibt Brauer Martin Maier als typisch oberbayerisches Helles mit feiner, leichter Hopfennote. Es ist vollmundig, süffig und naturtrüb – ein Kellerbier. Beide Biere gibt es vorerst nicht als Flaschenabfüllung. Das „Gasthaus“ mit Restaurant und Hausbrauerei wird am Mittwoch, 11. März, eröffnet (dienstags Ruhetag).

Auch interessant

Kommentare