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So sieht das neue Kloster aus: In den beiden Häusern ist Platz für 32 Zimmer, Gemeinschaftsräume und eine Kapelle.

Ordensgemeinschaft geht neue Wege

Richtfest für das Kloster

Die Schlehdorfer Missionsdominikanerinnen haben nun Richtfest für ihr neues Kloster gefeiert. Wie berichtet, wird der Orden das alte Kloster verlassen. Es entstehen zwei Neubauten auf eigenem Grund in unmittelbarer Nähe.

Schlehdorf – Die Neubauten sind jeweils dreigeschossig. Laut Provinzialin Sr. Francesca Hannen ist darin Platz für 32 Schwesternzimmer inklusive Bad. Außerdem gibt es Gemeinschaftsräume und natürlich eine Kapelle.

Sr. Francesca ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten. „Alles läuft planmäßig“, sagt sie auf Nachfrage des Tölzer Kurier. Zu den Baukosten wollte sie allerdings keine Auskunft geben.

Läuft weiterhin alles nach Plan, wollen die Missionsdominikanerinnen etwa im März oder April kommenden Jahres in ihr neues Kloster einziehen. Es ist sicher kein leichter Schritt, ein altehrwürdiges Kloster zu verlassen. Was war ausschlaggebend für diesen Schritt – noch dazu, wo die meisten der Schwestern über 60 Jahre alt sind? „Weil wir, soweit es in unseren Händen liegt, die Verantwortung für uns und unser Älterwerden übernehmen wollen“, sagte Sr. Francesca bei der Hebauf-Feier, die im Rohbau der künftigen Kapelle stattfand. „Und weil ein Verbleib im großen Gebäude unsere finanziellen, körperlichen und geistigen Kräfte beanspruchen würde. Wir wären größtenteils nur noch mit dem Erhalt eines Gebäudes beschäftigt.“

Den Neubau möchten die Ordensfrauen ganz bewusst als „Neuanfang“ verstanden wissen. Dem Umzug vom Hügel hinunter und mitten hinein ins Dorf messen sie auch symbolische Bedeutung zu.

Und das alte Kloster? Dessen Verkauf wird weiter vorangetrieben. „Es gibt viele Interessenten. Wir haben bis zu 40 Anfragen, wobei natürlich nicht alle ernst zu nehmen sind“, sagt Sr. Francesca. Derzeit laufen bereits Gespräche mit einigen Interessenten. Wer das ist, möchte die Provinzialin nicht sagen. Die potenziellen Käufer kämen aus dem Reha-, dem Bildungs- und dem Erziehungsbereich. Voraussetzung für den Verkauf, sagt die Ordensfrau, sei in jedem Fall „die Prämisse, dass die Realschule weiter besteht“. Bis sie und ihre Mitschwestern ausziehen, so hofft Sr. Francesca Hannen, soll der Verkauf bereits über die Bühne gegangen sein.

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