Besucherandrang auf dem Christkindlmarkt

Parkplätze über Stunden dicht

Bad Tölz - Am letzten Adventswochenende war der Besucherandrang auf dem Tölzer Christkindlmarkt noch einmal besonders groß. Das spiegelt sich in den Belegungszahlen der zentrumsnahen Parkplätze wider.

Weder Schneemangel noch Querelen zwischen Stadt und Veranstaltern im Hintergrund störten die Besucher: Der Zustrom zum Tölzer Christkindlmarkt ist ungebrochen und hat am Sonntag einen weiteren Höhepunkt erreicht. Die unangenehme Nebenwirkung: Wer mit dem Auto anreiste, konnte bei der Parkplatzsuche ganz schön ins Schwitzen kommen.

Am schlechtesten standen die Chancen auf dem Parkplatz am Kolbergarten. Hier waren von 12 bis 18.30 Uhr sämtliche Stellplätze belegt, wie Alexander Schindler erklärt. Er leitet bei der Stadtverwaltung das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung/Verkehrswesen und weiß aus langjähriger Erfahrung: „Das letzte Christkindlmarkt-Wochenende ist das besucherstärkste.“

Daran habe auch das schöne Ausflugswetter nichts geändert. Höher als in den vergangenen Jahren waren die Belegungszahlen der städtischen Parkplätze aber auch nicht. Insgesamt 4018 Fahrzeuge wurden am Sonntag auf den sieben zentrumsnahen Parkplätzen erfasst, die im Tölzer Parkleitsystem angezeigt werden. „Das liegt im Vergleich zu den Vorjahren genau in der Mitte“, stellt Schindler fest und sucht die Vergleichszahlen vom jeweils vierten Adventswochenende in den Jahren 2012, 13 und 14 heraus: Da parkten 3875, 4262 beziehungsweise 4271 Fahrzeuge auf den sieben Parkplätzen.

Der Kolbergarten war mit 1126 Vehikeln am stärksten frequentiert, es folgten das Parkhaus (1048 Fahrzeuge, voll belegt von 14 bis 17 Uhr), der Isarkai (398; voll von 10.30 bis 16 Uhr) und der Schloßplatz (371). In den Zeiten, in denen laut Parkleitsystem kein Platz mehr frei war, konnten Autofahrer laut Schindler dennoch hoffen. „Es gab ja ein ständiges Kommen und Gehen.“ Wo ein Auto wegfuhr, konnte das nächste die Lücke nutzen.

Andreas Steppan

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