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Die Außensanierung der Pfarrkirche St. Jakob beginnt nach Ostern. 

Sanierung

Pfarrkirche St. Jakob: Warten auf den Bescheid

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Die Lenggrieser Kirche St. Jakob muss saniert werden. Ein Teil der Renovierung geht in diesem Jahr über die Bühne, für einen anderen steht noch kein Zeitplan.

Lenggries– Die fast 300 Jahre alte Lenggrieser Pfarrkirche St. Jakob braucht dringend eine Verjüngungskur. Am Turm bröckelt der Putz, die Schindeln auf dem Dach des Kirchenschiffs lösen sich auf, und dunkle Flecken sind im Innenraum zu sehen.

Die Genehmigung, den Turm zu sanieren, erhielt die Pfarrei bereits Ende 2015. Am Dienstag nach Ostern fällt heuer der Startschuss, sagt Kirchenpfleger Peter Dichtl: Dann wird das Gerüst aufgebaut. Das Mauerwerk wird ausgebessert, und der Sockel neu aufgezogen – dort dringt stellenweise Nässe ein. Außerdem wird neu gestrichen. Dichtl hofft auf gutes Wetter, dann könnten die Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden. Ende September ist nämlich Schluss. „Wegen der Witterung ist es dann nicht möglich auf 40 bis 50 Metern Höhe zu arbeiten“, so der Kirchenpfleger. Ursprünglich waren für die Arbeiten etwa 400 000 Euro vorgesehen. „Wir haben jetzt die Aufträge vergeben, es wird billiger“, sagt Dichtl. Er rechnet mit 300 000 bis 350 000 Euro.

Was die Sanierung des Kirchenschiffs betrifft, hat die Lenggrieser Pfarrei noch keine Rückmeldung des Ordinariats. „Der Antrag läuft noch“, sagt Dichtl. „Es ist noch nichts entschieden.“ Das Ordinariat lege eine Strategie fest und entscheide, ob sich eine Sanierung rentiere und was sie koste. „Beispielsweise werden Maßnahmen vorgezogen, wenn ein Dach undicht ist“, sagt Dichtl. „Ich denke: Bei unserem Dach pressiert’s.“ Denn die Schindeln seien in keinem guten Zustand. Weitere Maßnahmen wären in diesem Zuge ein neuer Anstrich außen. Auch gibt es im Innenraum viele dunkle Flecken auf der Decke. „Dort wird es wohl auf eine gründliche Reinigung hinauslaufen“, vermutet Dichtl.

Jetzt heißt es: Warten auf den Bescheid. Der Kirchenpfleger rechnet nicht damit, dass vor 2019 mit den Arbeiten am Kirchenschiff begonnen werden kann. „Wenn wir Glück haben, wird zumindest heuer noch darüber entschieden, ob wir die Sanierung machen dürfen.“ Nach einer groben Berechnung dürfte es dabei um Kosten von etwa zwei bis zweieinhalb Millionen Euro gehen.

Ziel wäre es, bis zum 300-jährigen Bestehen im Jahr 2022 mit den Maßnahmen fertig zu sein. „Das wäre schön“, sagt Dichtl und fügt an: „Aber ob die in München da mitspielen, weiß man leider nicht.“

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