Ende der Zeitumstellung: EU nennt Termin - Bald könnte es soweit sein

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Ab nach Afrika (v. li.): Regina Kleinhans, Felix Mayr, Ania Mikolajczik, Tobias Gürtler und Dieter Dill. Foto: Pröhl

„Rallye München-Afrika“ : Wüstentour fürs Waisenhaus

Bichl - Über Berge und das Meer, durch Wüste und entlang der Strände: Diese 6000-Kilometer-Tour liegt vor Felix Mayr. Der Bichler ist ein Teilnehmer der „Rallye München – Afrika“.

Vor Felix Mayr liegt eine Route, von der er sicherlich noch seinen Enkeln erzählen wird: Er ist einer von rund ein Dutzend Münchner Rallye-Teilnehmern. Dem Rausch der Geschwindigkeit, möchten sie nicht erliegen – sondern Gutes tun. Alle Fahrzeuge werden am Zielort in Mali versteigert. Der Erlös ist für ein afrikanisches Waisenhaus bestimmt.

"Ehrenamtliche Sachen waren schon immer mein Ding", sagt der 29-jährige Mayr. Nur geht sein Einsatz nun über das "normale" Engagement hinaus. Mit seinen Freunden Ania Mikolajiczyk und Dieter Dill hat er zwei Autos gekauft – einen Nissan Terano und einen Subaru Legacy. Die Voraussetzung: Pro Pkw durften maximal 1000 Euro ausgegeben werden. Nun stehen noch Umrüstungen – etwa ein Unterbodenschutz – an. Dazu kommen Ausrüstung, die Übernachtungskosten für die dreiwöchige Tour und der Rückflug. "Jeder von uns gibt um die 2500 Euro aus", sagt Mayr.

Dazu opfert der junge Diplom-Ingenieur auch drei Wochen Urlaub ein ganz schöner Aufwand, für den er sich auch einigen Gefahren aussetzt. "Ich habe gehört, dass mit dem Militär nicht zu spaßen ist", sagt er. Und wenig vertrauenserweckend erscheinen bislang auch einige Streckenabschnitte: Am mauretanischen Strand kann man nur bei Ebbe fahren, "sonst säuft die Karre ab."

Wer die Aktion von Felix Mayr und dessen Spezeln unterstützen möchte, kann dies gerne mit Geld- oder Sachspenden tun. Alle nötigen Infos – für Firmen und Privatpersonen – im Internet unter www.eastside-goes-africa.de oder unter der Telefonnummer 01 70/2 94 64 00. (stb)

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