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Seit drei Jahren dienen die 40 Mobile Homes am Kranzer als Unterkunft für Asylbewerber. Run 100 wohnen derzeit noch dort. Der Pachtvertrag endet am 30. Juni 2019. 

Mobile Homes

Asyl-Unterkunft am Kranzer: Ende Juni ist Schluss

Die Flüchtlingsunterkunft am Kranzer, die die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Reichersbeuern betreibt, wird zum 30. Juni 2019 geschlossen. Das gab Greilings Bürgermeister Anton Margreiter in der Jahresschlusssitzung des Gemeinderats am Dienstag bekannt.

Greiling – Die Flüchtlingsunterkunft am Kranzer, die die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Reichersbeuern betreibt, wird zum 30. Juni 2019 geschlossen. Das gab Greilings Bürgermeister Anton Margreiter in der Jahresschlusssitzung des Gemeinderats am Dienstag bekannt. Ernst Dieckmann, Reichersbeurer Rathauschef und VG-Vorsitzender, bestätigt den Stichtag auf Anfrage. Der Pachtvertrag mit dem Eigentümer des Grundstücks im Bereich der ehemaligen Standortschießanlage der Bundeswehr, sei zu diesem Datum gekündigt.

Derzeit leben noch rund 100 Flüchtlinge am Kranzer. Seit drei Jahren stehen dort 40 sogenannte Mobile Homes. Diese hatten die drei VG-Gemeinden Reichersbeuern, Greiling und Sachsenkam seinerzeit gekauft, weil sie im Ort keine Unterkünfte für Flüchtlinge zur Verfügung stellen konnten und zwischenzeitlich die Sachsenkamer Turnhalle belegt werden musste. Im Winter 2015 wurden die Mobilheime, die insgesamt 228 Plätze bieten, bezogen.

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„Trotz aller anfänglichen Zweifel wegen des abgelegenen Standorts ist es gelungen, für die Flüchtlinge so etwas wie eine neue Heimat zu schaffen – wenn auch nur vorübergehend“, sagte Margreiter in der Jahresschlusssitzung. „Im Landkreis hat die Anlage Vorbildcharakter und ist ein leuchtendes Beispiel, wie die Zusammenarbeit innerhalb einer Verwaltungsgemeinschaft laufen kann.“

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Der Greilinger Bürgermeister bedankte sich in diesem Zusammenhang ganz besonders bei seinem Kollegen Ernst Dieckmann, allen Mitarbeitern in der Unterkunft und bei den ehrenamtlichen Helfern, „ohne die diese Atmosphäre niemals hätte geschaffen werden können“.

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Die 40 Mobilheime sollen nach Ablauf des Pachtvertrags abgebaut werden. Einige der Häuschen wollen die Gemeinden behalten, um bei Bedarf für die Unterbringung von Flüchtlingen oder Obdachlosen gerüstet zu sein. Der Großteil, so Dieckmann, soll verkauft werden. Anfragen von anderen Kommunen lägen bereits vor. Die derzeit noch am Kranzer lebenden Asylbewerber werden auf andere Unterkünfte im Landkreis verteilt.

ps   

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