Die Gemeinde, sagt Ernst Dieckmann, will den „Altwirt“ mit der Klosterbrauerei Reutberg betreiben.

Gemeinderat Reichersbeuern

Auf Pächtersuche für den „Altwirt“

Was tut sich beim Altwirt in Reichersbeuern? Bekanntlich hören die altgedienten Pächter auf. Die Gemeinde ist auf der Suche nach einem Nachfolger. Eventuell steigt die Brauereigenossenschaft Reutberg ein.

Reichersbeuern– Wie geht’s weiter mit dem Bau der neuen Geschäftsstelle der Raiffeisenbank und dem Umzug des Rathauses in die frei werdende Räumlichkeiten in Reichersbeuern? Seit der Zustimmung des Gemeinderates zum Eingabeplan der Bank ist Ruhe eingekehrt. Viele Bürger haben Ernst Dieckmann bereits auf den aktuellen Sachstand angesprochen. Deshalb ging der Rathaus-Chef in der Gemeinderats-Sitzung am Freitagabend auf den Stand der Dinge ein. „Die Baugenehmigung für den Neubau des Bankgebäudes und des Mehrfamilienhauses am Standort des ,Neuwirts‘ durch das Landratsamt liegt noch nicht vor“, stellte Dieckmann fest.

Sie solle aber bis spätestens Januar auf dem Tisch liegen, damit im Frühjahr mit dem Abriss des „Neuwirt“ und anschließend mit den Bauarbeiten für das neue Bankgebäude begonnen werden kann. Nach Dieckmanns Rechnung könnte im Jahr 2019 der Umzug der Bank in die neue Filiale erfolgen. Nach einer kurzen Umbauphase würde dann die Gemeindeverwaltung in das bisherige Bankgebäude einziehen.

Zwischenzeitlich brennt dem Gemeindeoberhaupt ein ganz anderes Problem auf den Nägeln. Das Pächterehepaar des „Altwirt“, Marianne und Lutz Heumann, haben ihren Pachtvertrag zum Ende des Jahres gekündigt. Sie sind aber bereit, den Betrieb bis Mitte 2018 mit eingeschränkten Öffnungszeiten aufrecht zu erhalten. „Wir suchen einen neuen Pächter“, brachte Dieckmann die momentane Situation auf den Punkt. Die Gemeinde stehe in engem Kontakt mit der Klosterbrauerei Reutberg, was die Zukunft der Gaststätte betrifft.

Gemeinde und Klosterbrauerei seien sich einig, das Gebäude gemeinsam in Form einer GmbH zu bewirtschaften. Details dazu stehen aber noch nicht fest, wie Bürgermeister Dieckmann auf Nachfrage des Tölzer Kurier sagte. Der Altwirtsaal bleibt in den Händen der Gemeinde, er kann aber vom künftigen Pächter mitbenutzt werden. (Günther Platschek)

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