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Kirchlicher Segen für neue Raiffeisenbank in Reichersbeuern

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Stehempfang mit Ansprachen: Zahlreiche Ehrengäste fanden sich am Mittwochnachmittag vor dem neuen Gebäude ein.
Stehempfang mit Ansprachen: Zahlreiche Ehrengäste fanden sich am Mittwochnachmittag vor dem neuen Gebäude ein. © Demmel

Das neue Gebäude der Reichersbeurer Raiffeisenbank erhielt nun offiziell eine kirchliche Weihe. Dabei erinnerte Bürgermeister Dieckmann an die Grundstücks-Rochade.

Reichersbeuern – Nach rund einjähriger Bauzeit war das Team der Raiffeisenbank im Oberland im vergangenen Oktober in die neu gebauten Geschäftsräume auf dem ehemaligen Neuwirt-Gelände in Reichersbeuern eingezogen (wir berichteten). Wegen der Corona-Pandemie war die offizielle Eröffnung allerdings verschoben worden. Diese wurde nun am Mittwochnachmittag mit zahlreichen geladenen Ehrengästen nachgeholt.

Bauzeit: 12 Monate

Den kirchlichen Segen spendeten Diakon Joachim Baumann und der evangelische Pfarrer Johannes Schultheiß. Zuvor standen Grußworte auf dem Programm. Raiffeisenbank-Vorstand Manfred Gasteiger zitierte dabei Goethe: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Diese Steine seien die Pandemie und die damit verbundenen Quarantäne-Zeiten gewesen, aber auch Lieferengpässe, die den Zeitplan immer wieder durcheinander wirbelten. Sein Dank galt allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen hatten. „Besonders stolz bin ich vor allem darauf, dass wir für die Realisierung viele regionale Unternehmen engagieren konnten“, sagte Gasteiger. Seinen besonderen Dank richtete er auch an den Leiter des Immobilienmanagements, Georg Heuschneider, der für den Bauablauf verantwortlich war.

Mit viel Freude segneten Pfarrer Johannes Schultheiß (li.) und Diakon Joachim Baumann den Neubau.
Mit viel Freude segneten Pfarrer Johannes Schultheiß (li.) und Diakon Joachim Baumann den Neubau. © dh

Entstanden sind in Reichersbeuern neben der Bankfiliale auch ein Reiheneckhaus und vier Wohnungen. Großer Wert sei auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt worden. Es gebe unter anderem eine Fotovoltaik-Anlage und einen Anschluss an das Reichersbeurer Nahwärmenetz, zählte Manfred Gasteiger auf. Auch E-Ladestationen wurden an zwei Stellen durch die Gemeinde Reichersbeuern geschaffen.

Kirchlichen Segen von Diakon Joachim Baumann und Pfarrer Johannes Schultheiß

Bürgermeister Ernst Dieckmann erinnerte an die Gebäude-Rochade, die Gemeinde und Bank hinter sich haben. 2014 sei erstmals die Idee zum Kauf des alten Raiffeisengebäudes, in dem sich auch das Gasthaus „Altwirt“ befindet, durch die Gemeinde entstanden. Aus der ehemaligen Bank wurde das neue Rathaus, während das Geldhaus schräg gegenüber auf dem ehemaligen „Neuwirt“-Gelände baute. „Heute ist ein freudig, schöner Tag. Durch das neue Gebäude der Raiffeisenbank wird die Ortsmitte von Reichersbeuern enorm aufgewertet“, sagte Dieckmann.

Es folgte die symbolische Schlüsselübergabe durch den verantwortlichen Architekten Joachim Staudinger an Geschäftsstellenleiter Josef Reiter. Andreas Melf trug dann noch in Gedichtform gekonnt die Wünsche aller beschäftigten Handwerker vor. Er hoffe, „…dass der Bau verschont bleibt zu jeder Zeit von Unheil, Feuer und sonstigem Leid. Und dass für den Bauherrn, der so viel Geld investiert, sich die Anlage auch irgendwann rentiert.“  (Hans Demmel)

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