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Genügend Platz für die Utensilien von sechs Reichersbeurer Vereinen ist in diesem neuen Holzstadel, den hier Bürgermeister Ernst Dieckmann (re.) und der Trachtenvereins-Vorsitzende Leonhard Seiler vorstellen.

Neuer Vereinestadel: Alle unter einem Dach

Sechs Vereine haben sich am Bau des neuen Reichersbeurer Vereinestadels beteiligt. Das Ziel: mehr Platz zur Unterbringung von Utensilien wie Holzhütten, Vereinsbusse oder die Kuchentheke. Bereits 2014 wurde dieses Projekt in Angriff genommen. Jetzt ist es so gut wie fertig und wird kommende Woche eingeweiht.

Reichersbeuern – „Es war ein langer Weg bis hierher“, sagt Bürgermeister Ernst Dieckmann. „Aber jetzt ist der Stadel fertig und es kann gefeiert werden.“ Ausgegangen war das Projekt vom Trachtenverein. Dieser brauchte mehr Platz. War doch vieles an Zubehör laut Dieckmann irgendwo privat untergebracht. Nachdem ein Bebauungsplan auf der Gemeindefläche neben dem Eisstockplatz erstellt wurde, bot man allen ortsansässigen Vereinen an, sich an dem Stadel zu beteiligen, wie Dieckmann erzählt. „Die Gemeinde verpachtet den Grund zinsfrei an die Vereine“, so der Bürgermeister.

„Sechs Vereine teilen sich den Stadel, der in zwölf Teile aufgeteilt ist“, erklärt Leonhard Seiler. Er ist der Vorsitzende des Trachtenvereins, der mit vier Teilen den größten Anteil an der neuen Unterkunft hält. Die Sparte Eishockey des Sportclubs, die Fußballer sowie die Feuerwehr haben jeweils zwei Teile, um Utensilien zu verstauen. Je ein Teil steht zudem noch den Eisstockschützen und den Musikern zur Verfügung. „Wichtig ist, dass es sich nicht um ein neues Vereinsheim handelt, sondern der Stadel wirklich nur zum Unterbringen von Vereinsmaterial gebaut wurde“, versichet Seiler.

Errichtet haben den Stadel größtenteils in Eigeninitiative die Vereine selbst. Das Bauholz wurde laut Dieckmann von der Gemeinde aus dem eigenen Wald gestiftet. Auch die Gemeinde Greiling beteiligte sich an den Kosten, sind doch die meisten Vereine ortsübergreifend. Die Kosten des Baus hielten sich laut Seiler dank der Hilfe der Vereinsmitglieder relativ niedrig. Insgesamt acht private Gönner unterstützten finanziell den Bau des Gebäudes mit einer Grundfläche von 300 Quadratmetern.

Eingeweiht wird das neue Vereinshaus nun am ersten Septemberwochenende. Am Freitag, 1. September, veranstalten die Vereine ab 20 Uhr eine „Karibische Nacht“. „Der ganze Stadel wird mit etwa 15 Zentimeter Strandsand aufgefüllt“, erzählt Seiler. Die „größte Cocktailbar im Oberland“, wie die Veranstaltung wirbt, ist auch schon fertig aufgebaut. (ts)

Einweihung

Am Sonntag, 3. September, findet ab 11 Uhr die Einweihung und Vorstellung für das Dorf statt. „Jeder hat die Möglichkeit, den Stadel anzuschauen“, so Dieckmann. Die kirchliche Segnung nimmt Pfarrer Ludwig Scheiel vor. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

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