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Neben der Musik lasen die Jugendlichen auch eigene Texte vor. 

Schülerinnen (14) organisieren Konzert in Reichersbeuern

Ein besonderer Abend mit außergewöhnlichem Engagement

Die beiden Schülerinnen Maria Steinbacher (14) aus Reichersbeuern und ihre Freundin Maria Rest (14) aus Gaißach organisierten mit weiteren Mitstreitern  ein  Konzert in der Reichersbeurer Pfarrkirche St. Korbinian. 

Reichersbeuern– „Ich bin auf dem Weg“ war das Motto ihrer Firm-Vorbereitung.„Wir sind auf dem Weg“ nannten Maria Steinbacher aus Reichersbeuern und ihre Freundin Maria Rest aus Gaißach nun ihr Konzert in der Reichersbeurer Pfarrkirche St. Korbinian. Mithilfe weiterer Mitstreiter stellten die beiden Schülerinnen ein rundes Programm mit musikalischen Darbietungen auf die Beine, unterbrochen durch nachdenkliche und ermunternde Texte.

Unterstützung bei den Vorbereitungen gab es zudem von Diakon Joachim Baumann und Firmhelfern des Pfarrverbands. Was also mit vereinten Kräften „auf den Weg gebracht“ wurde, konnten hinterher alle Beteiligten, allen voran natürlich die beiden Hauptorganisatorinnen, als großen Erfolg verbuchen. Die Kirche war voll besetzt bei diesem „ganz besonderen Abend“, wie Baumann in seiner Begrüßung formulierte. „Ein besonderer Abend, weil zwoa Madln sich traut ham und heit zoagn, was in eahna steckt.“

Die Besucher ließen auf sich einwirken, was die jungen Akteure an Musikstücken und Liedern ausgewählt und eingeübt hatten. Da war etwa die Gruppe „Tres de Musica“, besetzt mit Veronika Hahn an der Klarinette, Veronika Babel am Flügelhorn und Maria Steinbacher an der Tuba, die ihre Versionen von „Dona Nobis Pacem“ und dem bekannten „Halleluja“ beisteuerten. Mit E-Gitarren und Gesang traten die Schwestern Maria und Veronika Rest auf, die zusammen mit Luca Lapper auf dem Schlagzeug die Band „Break Out’s“ bilden.

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Dazu gesellte sich das singende Mädchentrio „Amizade“ unter anderem mit einem selbst geschriebenen Lied, zwei junge Burschen aus dem Tegernseer Raum als „Ziach-Duo“ und nicht zuletzt die Gaißacherin Leni Hohenreiter mit ihrer Gitarre. So unterschiedlich die Stilrichtungen der einzelnen aufgeführten Coverversionen auch waren, sie fügten sich doch ganz unkompliziert zu einem stimmigen Ganzen zusammen.

Was sie auf „ihrem Weg“ umtreibt, was sie von Mensch zu Mensch wichtig finden, das hatten die beiden 14-jährigen Initiatorinnen und auch einige ihrer Freundinnen und Freunde in Texte gefasst, die sie in der Kirche abwechselnd vortrugen. „Freundschaft“ war der Titel eines Abschnitts, in dem an erster Stelle die Frage stand: „Ist der ein Freund, der dir jeden Tag ,Servus’ auf Whats App schreibt? Einen wirklich guten Freund erkennst du erst, wenn alle Stricke reißen...“ In einem anderen Beitrag ging es um „Träume“ und Zukunftspläne der jungen Leute – sie alle haben eine gewisse Vorstellung von ihrem weiteren Weg, wissen aber doch nicht, wie es sich wirklich fügen wird.

Die Besucher waren mehr als beeindruckt und spendeten anhaltenden Schlussapplaus. Wie es zu dieser Veranstaltung kam? „Wir wollten das, was uns bei der Firmung beschäftigt hat, nicht einfach so stehen lassen. Wir sind die nächste Generation, wir sind die, die dann das Lebensumfeld beeinflussen“, erklärten die beiden Marias. Entsprechend ausgesucht war das gemeinsame Schlussstück: „We are the world.“ ROSI BAUER

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