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„Fand ich nicht schön“: Oberbayerin macht bei „Das perfekte Dinner“ mit - und erntet fiese Kommentare

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Von: Felicitas Bogner

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Die Hobbyköchin Katharina Stöckner bereitet bei sich zu Hause oft für Freunde und Familie schöne kulinarische Abende mit verschiedenen Gängen und dem passenden Wein zu.
Die Hobbyköchin Katharina Stöckner bereitet bei sich zu Hause oft für Freunde und Familie schöne kulinarische Abende mit verschiedenen Gängen und dem passenden Wein zu. © Arndt Pröhl

Das größte Hobby von Katharina Stöckner aus Reichersbeuern ist es, feine Gerichte zu kreieren und damit Gäste zu empfangen. Diese Woche ist sie bei der VOX-Show „Das perfekte Dinner“ zu sehen.

Reichersbeuern – Mit dem Kochen, Gäste empfangen und bewirten ist Katharina Stöckner aufgewachsen. „Meine Mama ist Köchin, hat eine Catering Firma und ein Wein und Feinkostgeschäft in Lenggries“, sagt sie. Von klein auf habe sie immer mitgeholfen und so aus dem Beruf der Mutter ein großes Hobby entwickelt. Ihre Leidenschaft für Lebensmittel und deren Zubereitung hat sie über die Jahre immer professioneller ausgebaut. Damit schaffte Stöckner es jetzt auch ins Fernsehen. Am Donnerstag ist sie beim Kreieren eines Drei-Gänge-Menüs in ihrer eigenen Küche in der Vox-Show „Das perfekte Dinner“ zu sehen.

„Das perfekte Dinner“: Katharina Stöckner aus Reichersbeuern macht bei Vox-Show mit

Die Sendung kommt diese Woche aus dem Oberland. Fünf Hobbyköche aus Tegernsee und 30 Kilometern drum herum messen sich am Herd. Dass Stöckner mit dabei ist, fädelte ein Freund ihres Partners ein. „Der war nach seiner Teilnahme bei Ninja Warrior in einer Fernsehkartei und hat mich für das ’Perfekte Dinner‘ vorgeschlagen“, berichtet Stöckner. Dass er auf sie gekommen ist, wundert die 26-Jährige nicht. „Er weiß, dass ich ganz gut kochen kann und dazu pass ich mit meiner quirligen und offenen Art wahrscheinlich auch in so ein Format“, sagt die 26-Jährige.

Die Dreharbeiten haben im Mai stattgefunden. „Das ging dann eigentlich alles ganz schnell. Was auch gut so war, sonst hätte ich alles vielleicht zu sehr durchdacht“, meint die Isarwinklerin, die beruflich in einer Firma für Verkauf und Marketing zuständig ist. Die Dreharbeiten hätten ihr große Freude bereitet. „Am Anfang war ich echt aufgeregt, aber das Team war total nett und irgendwann habe ich die Kameras vergessen.“ Der anstrengendste Drehtag sei freilich der gewesen, bei dem alle Kandidaten zu ihr zum großen Abendessen gekommen sind. „Um 9 Uhr hat das Team bei mir geklingelt und da lief auch die Kamera schon, bis abends wieder alle aus dem Haus waren.“

Vox-Show „Das perfekte Dinner“: Große Aufregung vor der Ausstrahlung

Noch aufgeregter als vor den Dreharbeiten sei Stöckner allerdings vor der Ausstrahlung gewesen: „Man weiß ja nie, wie es am Ende dann aussieht und rüberkommt“, sagt sie. Sich selbst kurz in der ersten Folge am Montag zu sehen, sei für sie „furchtbar“ gewesen, meint sie, aber lacht zugleich auch. „Das war, wie wenn man seine eigene Stimme am Anrufbeantworter hört.“ Doch Stöckner nimmt es auf die leichte Schulter: „Man muss über sich selbst lachen können und das Ganze nicht zu ernst nehmen.“ Nicht gerechnet habe sie allerdings mit den fiesen Kommentaren, die sie teilweise in den Sozialen Medien schon erhalten habe. „Manche haben mir auf Instagram geschrieben, dass ich eine blöde Lache habe. Das fand ich nicht schön.“

Ob sie selbst am Ende der Woche den Titel für „Das perfekte Dinner“ erkocht oder doch einer der anderen Kandidaten das Rennen macht, kann Stöckner noch nicht ausplaudern. Auch ihre Freunde und Bekannten sind schon sehr gespannt: „Ich habe allen verboten, die Donnerstagsfolge mit mir anzusehen, am Freitag habe ich nämlich viele Freunde und Verwandte eingeladen um die Folge und das Freitagsfinale anzusehen“, berichtet sie.

Dafür verrät sie im Gespräch mit unserer Zeitung ihr Menü. „Ich habe zwei Elemente verbunden, die mir wichtig sind und die ich gerne mache: Regionale und Italienische Küche“, erklärt Stöckner. Das Menü nannte sie: „Servus, mi amore“. Dabei gab es als erstes den Gang namens „Ich will me(e)hr“: Garnelen im Speckmantel auf Spaghetti mit Mascarpone-Zitronensoße, mit frischer Petersilie und Frühlingszwiebel.

Die Hauptspeise „Jetzt wird’s wild“ bestand aus einem Stück Rehrücken mit Kräuterkruste, Käseknödeln, Rotwein-Preiselbeer-Soße und karamellisierten Karotten. „Des is da Gipfel“ heißt das Dessert – eine Apfeltarte mit Nusscrunch und Joghurteis mit Karamelldeko. Ihre Kreation sei gut angekommen, meint die Hobbyköchin. „Aber vor allem war es ein schöner und lustiger Abend, und das ist ja die Hauptsache“, so die 26-Jährige. Zu der aufregenden TV-Erfahrung hat sie von der Teilnahme noch etwas mitgenommen: „Wir haben uns als Kandidaten total gut verstanden und sind mittlerweile zu einem kleinen Freundeskreis geworden.“

Infos zur Sendung

Die Folge von „Das perfekte Dinner“, bei der Kathi Stöckner bei sich ein Menü zaubert, wird am Donnerstag um 19 Uhr auf Vox ausgestrahlt. Am Freitag zur gleichen Zeit kommt das Finale, bei dem gezeigt wird, welcher der fünf Kandidaten gewonnen hat.

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