Unfallflucht? Leblose Person auf A9 gefunden: Ermittlungen sorgen für Mega-Stau im Berufsverkehr

Unfallflucht? Leblose Person auf A9 gefunden: Ermittlungen sorgen für Mega-Stau im Berufsverkehr
+
Den Kirchberg darf die Gemeinde der Telekom als Standort anbieten.

Nach Bürgerentscheid

Umstrittener Sendemast: Bis er steht, kann es Jahre dauern

  • schließen

Wann kommt der Sendemast auf dem Reichersbeurer Kirchberg? Bürgermeister Ernst Dieckmann hat eine Antwort.

Reichersbeuern – Die Standortsuche für einen neuen Mobilfunkmast war in Reichersbeuern ein umstrittenes Thema – gipfelnd im Bürgerentscheid am 26. Mai. Doch auch nachdem die Entscheidung gefallen ist, rechnet Bürgermeister Ernst Dieckmann nicht damit, dass der Mast in naher Zukunft stehen wird.

Im Bürgerentscheid hatten die Reichersbeurer wie berichtet mit hauchdünner Mehrheit dafür gestimmt, dass die Gemeinde der Telekom wie beabsichtigt einen Standort auf dem Kirchberg anbieten darf. Das Bürgerbegehren, das dies verhindern wollte, war somit gescheitert – gerade einmal 21 Stimmen machten den Unterschied.

Wie geht es nun weiter? „Es gibt einen Entwurf für einen Mietvertrag mit der Telekom“, sagt Dieckmann auf Anfrage. Bis dieser unterschriftsreif sei, gelte es noch einige Detailfragen auszuverhandeln. Außerdem müsse der Gemeinderat den Vertrag noch absegnen.

Hat der Bürgerentscheid bleibende Gräben aufgerissen?

Wann die Telekom den 15 Meter hohen Mast an der Wasserreserve tatsächlich aufstellt, weiß der Bürgermeister nicht. „In Sachsenkam hat es nach der Entscheidung zwei Jahre gedauert“, führt Dieckmann einen Vergleichsfall ins Feld. „Ich glaube, das ist auch für uns realistisch.“ In Sachsenkam ragt wie berichtet seit einiger Zeit ein 35 Meter hoher Mobilfunkmast am Wertstoffhof in die Höhe – hier hatte es ebenfalls Widerstand aus der Bevölkerung gegeben.

Hat der Streit um den Kirchberg in Reichersbeuern bleibende Gräben aufgerissen? Dieckmann hat gut einen Monat nach dem Bürgerentscheid den Eindruck und die Hoffnung, „dass langsam Ruhe einkehrt“. Er selbst habe jedenfalls schon mit einzelnen Bürgern gesprochen, die vom Ergebnis des Bürgerentscheids enttäuscht waren, und auch mit Hans Maria Heyn, einem der Initiatoren des Bürgerbegehrens, E-Mail-Kontakt gehabt.    ast

Lesen Sie auch:

Die Last mit dem (Funk-)Mast: So lief die Standortsuche in den Isarwinkler Gemeinden

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Müll-Wahnsinn am Walchensee: Wasserwacht mit dringendem Appell an Badegäste
Mit Fotos, die nichts mit den sonst so schönen Bildern vom Walchensee zu tun haben, rüttelt jetzt die Wasserwacht Walchensee auf. Zu sehen ist wirklich Unappetitliches.
Müll-Wahnsinn am Walchensee: Wasserwacht mit dringendem Appell an Badegäste
Große Pläne fürs Kinderhaus: Gaißach reagiert auf Babyboom
In Gaißach werden immer mehr Kinder geboren. Die Gemeinde treibt daher den Ausbau von Kindergarten und Krippe voran - auch als Reaktion auf einen gesellschaftlichen …
Große Pläne fürs Kinderhaus: Gaißach reagiert auf Babyboom
Plastik macht Probleme: Bewusstsein ist gestiegen, trotzdem hapert‘s an der Umsetzung
„Bis auf ein paar Idealisten hat sich nichts geändert“: So fällt das Zeugnis im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen aus. Das Bewusstsein um die Müllproblematik wissen …
Plastik macht Probleme: Bewusstsein ist gestiegen, trotzdem hapert‘s an der Umsetzung
Leben ohne Plastik: Tipps und Tricks von Experten aus Bad Tölz-Wolfratshausen
Das Bewusstsein um Thema Plastik ist gestiegen. Trotzdem hapert es laut Experten an der Umsetzung. Praktische Tipps für den Alltag.
Leben ohne Plastik: Tipps und Tricks von Experten aus Bad Tölz-Wolfratshausen

Kommentare