Özil-Rücktritt: Jetzt reagiert der DFB

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Baubeginn: Am Kloster Reutberg stellen Arbeiter Gerüste auf, um den Kirchturm zu untersuchen und zu schützen. arp

In Reutberg wachsen Gerüste in die Höhe

Reutberg - Auf dem Reutberg tut sich was. Seit einigen Tagen bauen Handwerker zwei Gerüste am Kloster auf.

„Das ist der Beginn der Befundung, bei der die Schäden an der Kirche festgestellt werden“, sagt Walter Zainer vom Förderverein.

Der vor gut eineinhalb Jahren gegründete Verein der Freunde des Klosters Reutberg hat damit ein erstes Etappenziel erreicht. „Wir freuen uns, dass das Ordinariat die notwendigen Mittel bereitgestellt hat, damit die Untersuchungen beginnen können“, sagt Zainer. Der Turm der Klosterkirche ist - wie mehrfach berichtet - in einem schlechten Zustand. „Der Putz bröckelt an mehreren stellen ab.“ Laut Zainer kann erst vom Gerüst aus das genaue Schadensausmaß begutachtet werden. Zudem sei geplant, eine Wintersicherung einzurichten. Das heißt, der Turm wird soweit überdacht, dass Regen und Schnee in den kommenden Monaten nicht noch weitere Schäden anrichten können. „Ansonsten wäre es unwirtschaftlich, im Herbst ein Gerüst zu bauen“, sagt Zainer.

Leitern und Arbeitsbühnen bestimmen demnächst auch das Bild im Eingangsbereich der Klosterkirche. Dort wollen die Fachleute die schadhafte Empore unter die Lupe nehmen. An zwei Stellen hat man den Boden bereits geöffnet und festgestellt, dass zwei tragende Balken angefault sind. Zainer geht davon aus, dass man den gesamten Emporenboden öffnen muss, um das ganze Schadensausmaß zu dokumentieren.

Im Kloster selbst hoffen die fünf Ordensschwestern auf Zuwachs. Mehr dazu lesen Sie im Tölzer Kurier.

(ao)

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