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Brand in Stadel: Keine Zeugenhinweise eingegangen

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Von: Melina Staar

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© W. Mueller

Das schnelle Eingreifen eines Anwohners verhinderte einen Großbrand am 15. Mai. Der Zeugenaufruf der Polizei zu dem Stadelbrand brachte bislang  nichts.

Update, 14. Juni:

Nach dem Stadelbrand am 15. Mai in Sachsenkam sind laut Polizei keine Zeugenhinweise eingegangen. Wie berichtet war an jenem Freitag zu später Stunde in einem Stadel nahe der Ahornstraße ein Brand ausgebrochen. Zwei Männern gelang es, die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr weitgehend selbst zu löschen. Verletzt wurde niemand. 

Durch das schnelle Eingreifen entstand nur geringer Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Die Brandursache ist nach wie vor unklar. Wenige Tage zuvor hatte es in Reichersbeuern und an anderen Orten im Tölzer und Münchner Land gebrannt. Hierfür wird ein 47-Jähriger aus dem Landkreis München verantwortlich gemacht. Laut Polizei sitzt er derzeit in Untersuchungshaft.

Update 19. Mai:

Für den Stadel-Brand am Freitag in Sachsenkam sucht die Polizei weiter Zeugen. Wie berichtet hatte ein aufmerksamer Anwohner verhindert, dass sich ein Großbrand der Scheune entwickelte. Wie Polizeisprecher Stefan Sonntag auf Anfrage sagt, könne man Brandstiftung nicht ausschließen. Deshalb hofft er auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Erst kürzlich hatte es viermal in nur zwei Tagen in Reichersbeuern, Dietramszell, Wolfratshausen und Egling gebrannt. Ein Mann war in diesem Zusammenhang verhaftet worden, er könnte die Brände gelegt haben. Wie Sonntag sagt, befindet sich der Mann derzeit weiterhin in Haft.

Zeugenhinweise für den Brand am vergangenen Freitag gegen 23 Uhr in Sachsenkam werden unter  08 81/64 00 von der Kripo Weilheim entgegengenommen.

Ursprünglicher Bericht vom 16. Mai:

Sachsenkam - Es war gegen 23 Uhr, als ein Anwohner der Ahornstraße in Sachsenkam laut Polizeibericht Brandgeruch wahrnahm. Kurz darauf entdeckte er Feuer in einer Scheune. Gemeinsam mit dem Besitzer der Scheune, den er verständigt hatte, gelang es den beiden Männern das Feuer - ein Heuhaufen und Holz waren in Brand geraten - bis zum Eintreffen der Feuerwehr weitgehend selbst abzulöschen. Verletzt wurde niemand. Wie die Polizei weiter mitteilt entstand durch das schnelle Eingreifen der Helfer nur geringer Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

Die ersten Ermittlungen zur Brandursache übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim. Es wird derzeit in alle Richtungen ermittelt. Die Kripo bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, um Hinweise an 0881/6400.

Erst kürzlich hatte ein Brand in einer Energiegewinnungsanlage in Reichersbeuern Millionenschaden ausgelöst. Die Polizei konnte schließlich einen 47-Jährigen festnehmen. Er wird auch mit drei weiteren Bränden in Verbindung gebracht.

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