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Bund unterstützt Kirchen-Sanierung von Kloster Reutberg

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Von: Patrick Staar

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Seit 2014 wird das Kloster Reutberg saniert. Nach dem Kirchturm (Foto) ist nun die Renovierung des Innenraums geplant – der kostspieligste Bauabschnitt.
Seit 2014 wird das Kloster Reutberg saniert. Nach dem Kirchturm (Foto) ist nun die Renovierung des Innenraums geplant – der kostspieligste Bauabschnitt. © arp

Gute Nachrichten für Reutberg: Der Bund gibt einen Zuschuss in Höhe 250 000 Euro für die Sanierung der Klosterkirche. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestags am Donnerstag beschlossen.

Sachsenkam – „Ich freue mich sehr, dass dieser Antrag erfolgreich war und ein Teil der Finanzierung der geschichtsträchtigen Kirche nun aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes kommt“, sagt Karl Bär, Bundestagsabgeordneter der Grünen. Ähnlich zufrieden äußert sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan: „Das Denkmalschutz-Sonderprogramm ist immer heiß begehrt und meist hoffnungslos überbucht. Umso erfreulicher ist es, dass das Kloster Reutberg in Sachsenkam in der elften Auflage erneut zum Zuge kommt.“ Im Kulturkapitel des Haushaltsplans 2022 seien Mittel in Höhe von 66 Millionen Euro für das Denkmalschutz-Sonderprogramm XI enthalten, heißt es in Radwans Pressemitteilung. Ziel sei es, bundesweit kleine Denkmalarbeiten zu fördern. Das Kloster Reutberg werde bereits zum zweiten Mal unterstützt, aus dem Sonderprogramm VI seien bereits 225 000 Euro geflossen.

Gespräch über den Zuschuss: Eine Delegation um den Abgeordneten Alexander Radwan (Mi., hi.) im Kloster.
Gespräch über den Zuschuss: Eine Delegation um den Abgeordneten Alexander Radwan (Mi., hi.) im Kloster. © Radwan

Sanierung läuft seit 2014

Die Kloster- und Wallfahrtskirche Mariä Verkündung am Reutberg wird seit 2014 in drei Bauabschnitten saniert. Nach Dachstuhl und Kirchenturm folgt ab Frühjahr 2023 die Renovierung des Innenraums – der teuerste Bauabschnitt.

Die beiden Stimmkreis-Abgeordneten hatten das Kloster in den vergangenen Monaten besucht. Radwan sagte den Schwestern und der Bauleitung bei einer Besichtigung der Baustelle im Juli seine Unterstützung zu. Im September folgte dann Karl Bär und sprach mit der Apostolischen Kommissarin Schwester Benedicta Tschugg über mögliche Zuschüsse. „Auf dem Reutberg läuft ein gutes und sinnvolles Denkmalschutzprojekt, das konsequent auf lokale Rohstoffe und Handwerksbetriebe setzt“, sagt Bär. „Deshalb habe ich mich in Berlin bei meinen Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss für die Bewilligung des Zuschussantrages eingesetzt.“ Dass der Antrag nun erfolgreich war, freue ihn sehr.

„Ein einmaliger Ort“

Radwan ergänzt, der Reutberg sei ein „einmaliger Ort“ und durch die Verbindung aus Kloster, Brauerei und Gasthof ein schönes Ausflugs- und Andachtsziel: „Es lohnt sich, in seine Erhaltung zu investieren und auch die etwa 400 Jahre alte Tradition der Klosterschwestern weiterzuführen. Dafür braucht’s Geld. Ich freue mich, dass wir eine erneute Beteiligung des Bundes erreichen konnten.“

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