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Sachsenkamer Senioren wünschen sich bessere Busverbindungen nach Bad Tölz.

Gemeinderat beschäftigt sich mit Anliegen

Wünsche von Sachsenkamern Bürgern: Bessere Busverbindungen und Platz für eine Theaterbühne

Die Fragen aus der Sachsenkamer Bürgerversammlung wurden jetzt von den Gemeinderäten besprochen. Allerdings ist Abhilfe nicht immer leicht.

Sachsenkam Bei der Bürgerversammlung der Gemeinde Sachsenkam hatten die Bürger reichlich von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben und Wünsche zu äußern. Damit beschäftigte sich nun der Gemeinderat.

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Erika Hell hatte moniert, dass zu wenig für Senioren im Dorf getan werde und bessere Busverbindungen nach Bad Tölz und Holzkirchen geschaffen werden sollten. Das Thema sei nicht neu. Schon vor Jahren habe man versucht, zusätzliche Verbindungen in die Kreisstadt zu schaffen, die aber letztendlich nicht genutzt wurden, so die Seniorenbeauftragte des Gemeinderats, Evi Normann. Man sei dabei herauszufinden, welche Hilfen konkret gebraucht werden. Die Kindergärtnerinnen haben schon einmal den Vorschlag eingebracht, Fahrwünsche in einem Aushang im „Haus des Kindes“ der Elternschaft nahezubringen und so eine Mitfahrbörse einzurichten. Die Möglichkeit zusätzlicher Busverbindungen müsse noch abgeklärt werden.

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Nichts wirklich Neues konnte in Sachen Lärmschutz von der B 13 berichtet werden, außer dass sich Städte- und Gemeindetag dieses Problems in ganz Bayern annehmen wollen. Was Gemeinderat Fritz Kropius ärgerte, ist, dass auf die Wortmeldung seines Sohnes bei der Bürgerversammlung hin „flapsige Sprüche im Dorf im Umlauf sind“, dass man nicht so nahe an der belebten Straße bauen müsse. „Das Haus ist aus dem Jahr 1860“, gab er zu bedenken. Da habe es keine Umgehung gegeben, und von Verkehrslärm, der schon in den Morgenstunden beginne, sei damals erst recht nichts zu spüren gewesen. Derzeit sei, bedingt durch die Schneehaufen entlang der B 13, die eine Art Schutzwall bilden, eine spürbare Lärmreduktion zu beobachten.

Die Befürchtung von Bernhard Kröll, dass die Gemeinde wegen des teuren Neubaus des „Hauses des Kindes“, den Rotstift bei den Zuschüssen für die Vereine ansetzt, hatte Bürgermeister Hans Schneil schon bei der Bürgerversammlung verneint. Zwischenzeitlich habe er in einem ausführlichen Gespräch mit Bernhard Kröll dargelegt, dass die Gemeinde für ihre Vereine wie bisher ein offenes Ohr haben werde. Dies gilt auch für die Unterbringung der Theaterbühne im geplanten Vereinsstadel, die von Josef Bacher thematisiert worden war. „Wir werden eine Lösung finden“, versprach Schneil.

Die Anfrage von Paul Manhart hinsichtlich der Engstelle bei der Ortseinfahrt auf der Kirchbichler Straße wurde ans Landratsamt weitergeleitet, weil dieses für die Kreisstraße zuständig ist.

Als Ärgernis betrachtete Josef Baumgartner das wilde Plakatieren vor Wahlen im Ortsbereich, zumal nicht alle Parteien ihre Schilder auch wieder entfernten. Einfachste Möglichkeit sei, dass die Gemeinde wie andernorts auch Plakatwände aufstelle, die von den Parteien zu benutzen seien. Nach kurzer Diskussion wurde Bürgermeister Schneil beauftragt, die Kosten zu ermitteln.  (ps)

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