Mitglieder des Fördervereins beim Bau des Sandspielplatzes für die Krippenkinder. Auch Bürgermeister Andreas Rammler (hinter der Schubkarre) legte Hand an.
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Mitglieder des Fördervereins beim Bau des Sandspielplatzes für die Krippenkinder. Auch Bürgermeister Andreas Rammler (hinter der Schubkarre) legte Hand an.

Gemeinnützige Aktion

Haus für Kinder in Sachsenkam: Gemeinsam anpacken

Sachsenkams Altbürgermeister Hans Schneil engagiert sich in seinem Ruhestand weiter für das „Haus für Kinder“, das unter seiner Leitung als Bürgermeister gebaut worden war.

Sachsenkam - Altbürgermsiter Hans Schneil zögerte nicht, als man ihn zu Beginn seines Ruhestands mit der Idee eines Fördervereins „Haus für Kinder Sachsenkam“ konfrontierte und ihn bei dessen Gründung zum Vorsitzenden wählte. Der Förderverein hat sich die organisatorische und finanzielle Unterstützung des „Hauses für Kinder“ zum Ziel gesetzt. So will man den Erwerb von Büchern, Spielzeugen und pädagogischen Hilfsmittel unterstützen sowie Exkursionen, Wanderungen, Fahrten und Ausflüge organisieren und durchführen.

Haus für Kinder Sachsenkam: „Jede Spende kommt zu 100 Prozent unseren Kindern zugute.“

Vor Kurzem hat sich der Förderverein mit einem Zuschuss an der Fotoaktion der Kindertagesstätte beteiligt. Außerdem will der Verein kulturelle Veranstaltungen, die musikalische und kreative Erziehung sowie sportliche Veranstaltungen, wie Ski- und Schwimmkurse, fördern. „Jede Spende kommt zu 100 Prozent unseren Kindern zugute“, betont Schneil.

124 Kinder besuchen die Einrichtung

Derzeit besuchen 124 Kinder vom Krabbelalter in der Kinderkrippe bis zum Kindergarten die Tageseinrichtungen. „Jeder hat einen Bereich, der speziell auf die Kinder abgestimmt ist“, heißt es in einem Flyer des Fördervereins. Das Besondere am Konzept seien die fließenden Übergänge sowie die Zusammenarbeit aller Gruppen. „Unser ,Haus für Kinder‘ soll ein Ort sein, an dem sich alle Kinder sicher und wohl fühlen“, betont die Leiterin der Kindertagesstätte, Kathrin Marcher. Diesem Grundsatz kamen die Vereinsmitglieder kürzlich nach, als der Wunsch geäußert wurde, für die ein bis drei Jahre alten Krippenkinder einen eigenen Sandkasten zu bauen. Die Wahl für den Standort fiel auf eine Fläche auf der Südseite des ehemaligen Kindergartens, der jetzt die Krippenkinder beherbergt. Nachdem die Örtlichkeit feststand, ging alles relativ schnell. Hans Schneil besorgte das notwendige Material, und Sepp Baumgartner schnitt die Holzeinrahmung zu.

Gemeinsam angepackt: Altbürgermeister und Fördervereins-Vorsitzender Hans Schneil und die Leiterin Kathrin Marcher.

Den „ersten Spatenstich“ beim Abtragen des Rasens nahm Sachsenkams Bürgermeister Andreas Rammler vor. Nach drei Stunden war das Werk vollendet und der Spielsand eingefüllt, der von der Gemeinde bereitgestellt wurde. Damit verhindert wird, dass Katzen im Sandkasten ihr Geschäft verrichten und die Fläche vom Laubfall und anderen Verunreinigungen geschützt ist, wurde eine Abdeckung angeschafft. Die Kosten für das Projekt hat der Förderverein übernommen. Dieser verfügt derzeit über das Geld, das der Elternbeirat in den vergangenen Jahren gesammelt hat und andere kleinere Sponsorengelder. Zur Finanzierung der weiteren Vorhaben wollen die Vereinsmitglieder Sponsoren gewinnen sowie Spenden und Mitgliedsbeiträge verwenden. Der Jahresbeitrag ist mit 18 Euro überschaubar. Wer Mitglied werden oder spenden will, kann sich an die Leiterin des „Hauses für Kinder“, Kathrin Marcher, oder an Hans Schneil wenden. (Günter Platschek)

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