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Vorbereitungen fürs Josefifest: Der Boden ist verlegt, jetzt kommen die Bänke und Tische ins Bierzelt. 

Josefifest Reutberg

Söder: Nach der Wahl gleich zum Reutberg

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Die Plakate hängen, das Festzelt steht, und das Bier ist abgefüllt: Der Reutberg ist für den Frühjahrs-Ansturm gerüstet. Am Freitag, 16. März,  beginnt das Josefifest – das erste Bierzelt der Saison.

Sachsenkam – Das Reutberger Josefifest ist längst Kult. Vor über drei Jahrzehnten hat es der unvergessene Vorstandsvorsitzende Hans Kappelsberger neu aufleben lassen, um den Bierabsatz der damals noch schwächelnden Landbrauerei zu steigern.

Das Ziel war längst erreicht, als Kappelsberger Anfang März 2017 für immer die Augen schloss. Viele Jahre freute sich der „Langerbauer“ als „Retter des Reutbergs“ mit den Mitgliedern der Genossenschaftsbrauerei über die gute Entwicklung des Unternehmens.

Auf die Vorlage der Jahresbilanz dürfen die „Genossen“ auch heuer gespannt sein. Die aktuellen Zahlen will Geschäftsführer Stephan Höpfl vorab nicht verraten. Die gibt’s bei der Generalversammlung in einer Woche am Mittwoch, 21. März. Nur so viel: „Es schaut gut aus.“

Derzeit sind die Brauerei-Mitarbeiter mit den letzten Vorbereitungen des Starkbierfests beschäftigt. „Das Zelt steht und hat seine Bewährungsprobe beim Sturm am Montagnachmittag bestanden“, sagt Höpfl. Jetzt geht es ans Einräumen. Die Bänke und Tische, an denen rund 2000 Gäste Platz haben, müssen aufgestellt werden. „Jeder Handgriff sitzt“, sagt Höpfl. Bei der 31. Auflage des Fests könne man auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre zurückgreifen. Höpfl hofft auf ruhiges Frühjahrswetter, denn „wir hatten ja auch schon mal mit Schnee am Zeltdach zu kämpfen“.

Die derzeit steigenden Temperaturen haben auch Schattenseiten. „Die Sonne weicht die auf den Wiesen ausgewiesenen Parkplätze auf“, gibt Höpfl zu bedenken. Sein Rat: Am besten in Fahrgemeinschaften, Bussen oder im Taxi kommen.“

In das zehntägige Programm des Josefifests sind wieder einige Veranstaltungen aufgenommen worden, die in den Vorjahren besonderen Anklang fanden. Eine Premiere der besonderen Art ist am kommenden Sonntag, 18. März, angesagt. Markus Söder wird nach seinem Amtsantritt am Freitag seinen ersten großen Bierzelt-Auftritt als neuer bayerischer Ministerpräsident absolvieren – beim Josefifest am Reutberg. Stephan Höpfl: „Wir haben ausreichend Bier in den Tanks, aber bei den Plätzen im Zelt könnte es am Sonntag eng werden.“

Das Josefifest-Programm: 

Freitag, 16. März: Anstich und Eröffnung des Josefifests durch den Schirmherrn Johann Schneil (Musikkapelle Sachsenkam).
Samstag, 17. März: Festzeltbetrieb ab 10 Uhr, ab 10.30 Uhr Preisschafkopfen und Preisgrasobern (Einschreibung ab 9.30 Uhr); ab 14 Uhr spielt die Blaskapelle Kochel am See, ab 19 Uhr die Musikkapelle Gaißach.
Sonntag, 18. März: Festzeltbetrieb ab 10 Uhr, Wiagsogschneidn 10.30 Uhr; 11 Uhr Blaskapelle Altenstadt, 13.30 Uhr Blaskapelle Beuerberg, 18 Uhr Blaskapelle Deining, 19 Uhr Festzeltveranstaltung mit Ministerpräsident Markus Söder.
Montag, 19. März (Josefitag): Festzeltbetrieb ab 19 Uhr, Tanzlmusi und Kesselfleischessen, ab 19 Uhr spielen die Tegernseer Tanzlmusi und die Hallgrafen Musikanten.
Dienstag, 20. März: Festzeltbetrieb ab 19 Uhr, ab 20 Uhr Milchbauernabend (20 Jahre BDM).
Mittwoch, 21. März: Generalversammlung: 18 Uhr Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder in der Klosterkirche, 20 Uhr Generalversammlung nur für Mitglieder der Genossenschaft ab 18 Uhr Einlass, es spielt die Dietramszeller Blasmusik.
Donnerstag, 22. März: Tag der Vereine, Festzeltbetrieb ab 19 Uhr, Musikkapelle Söchering, Auftritt der Sachsenkamer Goaßlschnalzer.
Freitag, 23. März: Tag der Betriebe, Festzeltbetrieb ab 19 Uhr, Musikkapelle Königsdorf.
Samstag, 24. März: Festzeltbetrieb ab 13 Uhr, ab 14 Uhr spielt die Schützenkapelle Reichersbeuern, 19 Uhr Trachtenkapelle Wessobrunn.
Sonntag, 25. März: Festzeltbetrieb ab 10 Uhr, ab 11 Uhr spielt der Musikverein Bichl, ab 14 Uhr der Musikverein Benediktbeuern, ab 18.30 Uhr die Musikkapelle Holzhausen; Um 19.30 Uhr findet wieder die große Trachtenmodenschau statt.

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