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Freudenbad im Bierzelt: Brauerbund-Geschäftsführer Lothar Ebbertz kommt auch heuer zum Josefifest.

Reutberg eröffnet die Bierzelt-Saison

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Der Reutberg rüstet sich für den Frühjahrs-Ansturm. Das große Zelt ist aufgebaut und wird derzeit eingeräumt. Das Programm für das erste Bierzelt der Saison ist längst druckreif. Am Freitag, 17. März, ist der Anstich zum 30. Josefifest.

Sachsenkam – Vor drei Jahrzehnten hat Hans Kappelsberger das Frühlingsfest neu aufgelegt. Anfang März ist der Ehrenvorsitzende der Brauerei mit 88 Jahren gestorben. Bei der Mitgliederversammlung am 22. März soll an seine Verdienste erinnert werden. „Wir wollen ihn mit einer Gedenkminute ehren“, sagt Geschäftsführer Stephan Höpfl.

Das mittlerweile zehntägige Josefifest hat sich etabliert und ist aus dem Veranstaltungskalender längst nicht mehr wegzudenken. Die Brauerei setzt auch heuer auf das bewährte Programm. Nach dem Eröffnungsabend kommen am Samstag, 18. März, wieder die Kartenspieler zum Preisschafkopfen und -grasobern ins Zelt. Am Josefitag (19. März) sind kräftige Männer gefragt: Am Vormittag zunächst bei den Isargaumeisterschaften im Fingerhakeln und am Nachmittag dann beim Wiagsog-Schneiden. „Das ist voriges Jahr sehr gut angekommen“, sagt Höpfl. Deshalb gebe es heuer eine Neuauflage. Neu im Programm ist ein Tanzlmusi-Abend mit Kesselfleischessen am Dienstag, 21. März. Es spielen die Tegernseer Tanzlmusik und die Hallgrafen Musikanten. An diesem Abend sowie beim traditionellen Auftritt der Wessobrunner Musikanten (Samstag, 25. März) wird Eintritt kassiert. Ansonsten ist freier Zugang – mit einer Ausnahme: Bei der Generalversammlung am 22. März ist der Einlass den Mitgliedern und Ehrengästen vorbehalten. An deren Spitze Brauerbund-Geschäftsführer Lothar Ebbertz, der seit Wochen an seiner Rede feilt. Auch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner will heuer kommen.

Ausgeschenkt wird – außer bei der Mitgliederversammlung – der Josefibock. 8,30 Euro kostet die Maß. „Ein nach wie vor sehr günstiger Preis für ein so gutes Starkbier“, so Brauerei-Chef August Maerz. Den Josefibock gibt es neuerdings sogar in Magnum-Flaschen, die auch im Festzelt verkauft werden. „Zur Brotzeit daheim mit Freunden“, empfiehlt Maerz. Über 220 Hektoliter wurden im Vorjahr ausgeschenkt. „Mal schaun wie groß der Durst heuer ist“, sagt Maerz. Die Tanks der Brauerei sind jedenfalls (noch) randvoll.

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