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Der neugewählte Vorstand des Vereins „Freunde des Klosters Reutberg“: (vorne v. li.) Vorsitzender Gerald Ohlbaum, Vizevorsitzender Helmut Rührmair, Schatzmeisterin Christina Paul, Schwester Faustina und Spiritual Josef Beheim sowie (hinten v. li.) die Beiräte Pfarrer Herbert Weingärtner, Josef Mannhart, Carl Langheiter, Hans Burger, Max Gast und Josef Paul. Bürgermeister Hans Schneil und Martin Englert waren verhindert.

Hauptversammlung des Freundeskreises

Reutberger Klosterkirche: „Das Ordinariat hat Wort gehalten“

Die Renovierung der Reutberger Klosterkirche kommt allmählich in die Gänge. Nachdem im Frühjahr seitens des Klosters die vom Ordinariat geforderte 70-Prozent-Hürde des Eigenanteils erreicht wurde, laufen derzeit detaillierte Untersuchungen an dem Gotteshaus.

Sachsenkam – „Das war natürlich eine Riesenfreude für uns“, konstatierte der Vorsitzende des Freundeskreises, Gerald Ohlbaum, jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins. Um nun die detaillierten Untersuchungen durchführen zu können, sei die Kirche eingerüstet worden. „Das Ordinariat hat Wort gehalten.“

Bei den fälligen Neuwahlen des Freundeskreises wurden sowohl Ohlbaum als auch sein Stellvertreter Helmut Rührmair, Schatzmeisterin Christina Paul und Schriftführer Holger Emmrich in ihren Ämtern bestätigt. Die auf eigenen Wunsch ausscheidenden Beiräte Ulrich Varnbüler und Bruno Olbert wurden durch Carl Langheiter und Hans Burger ersetzt. Von jetzt an gelte der bereits bei der vorigen Jahresversammlung beschlossene, von zwei auf drei Jahre verlängerte Wahlturnus, brachte Ohlbaum in Erinnerung.

Fortschritte verzeichne man bei der auch über die Vereins-Homepage vermittelten Suche nach „Paten“ für die Renovierung bestimmter Kunstwerke aus der Klosterkirche. „Wir haben mittlerweile 40 solcher Paten gewonnen, die zusammen 61 000 Euro für diese Aktion einbringen.“ Ungewiss sei nach wie vor die Zukunft des Konvents – aktuell werden die zwei verbliebenen Franziskanerinnen von einer Gast-Schwester aus Koblenz für befristete Zeit unterstützt. Um eine einvernehmliche Lösung in die Wege zu leiten, hat sich die sogenannte „Sachsenkamer Gruppe“ gebildet. Sie besteht aus dem Ersten und Zweiten Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, den beiden Vorsitzenden des Freundeskreises, dem Sachsenkamer Bürgermeister Hans Schneil und Spiritual Josef Beheim. Im Januar traf sich diese Gruppe erstmals zu einem Gespräch mit dem Ordinariat. Zwei weitere Gespräche folgten, zwei sind ausgefallen. In die Diskussionen mit einbezogen sei ein Konzeptpapier mit Lösungsansätzen von Uli Rührmair, berichtete Ohlbaum. Das nächste Treffen sei für Mitte November geplant.

Man habe auch weitere Versuche unternommen, andere Orden für eine Ansiedelung auf dem Reutberg zu interessieren. „Da gab es anfänglich durchaus positive Resonanz, die sich dann aber wieder irgendwie verflüchtigte.“ Vor Ort weiterführen will der Verein jedenfalls den Adventsmarkt am zweiten Adventssonntag und die Lesung der „Heiligen Nacht“, angedacht ist außerdem ein Benefizkonzert mit dem „Zither-Manä“. „Unsere Veranstaltungen sind nicht nur dazu da, um Spenden zu bekommen, sondern auch, um die Bedeutung des Reutbergs nach außen zu tragen“, betonte Ohlbaum. Und es gibt auch für 2018 wieder einen „Reutberg-Kalender“, der 15 Euro kostet.

Rosi Bauer

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